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 Presse: Berichte | Archiv 

 Berichte:  (ältere Berichte: siehe Archiv unten!)

09.05.2026: Landes-Mastersmeisterschaften in Hildesheim

Foto, von links: Stefan Tramnitzke, Sabine Rossmeisl und Uwe Rossmeisl. Fotograf: Hartmut Lorenz.

Sehr erfolgreich waren die WSSV Masters Sabine Rossmeisl, Stefan Tramnitzke und Uwe Rossmeisl in Hildesheim am 09. Mai. Der Verein "Eintracht Hildesheim" hat in das Wasserparadies Hildesheim geladen um die diesjährigen Landesmeister der Masters zu ermitteln. 180 Teilnehmer aus 59 Vereinen stellten sich der Konkurrenz auf der 25 m Bahn.

Sabine Rossmeisl machte auf ihrer 50 m Brust-Strecke mit hohem Tempo von Anfang an alles klar und siegte in 0:42,36 Sekunden deutlich. Auf ihrer 100 m Strecke musste sie sich knapp geschlagen geben und erreichte den "Silber" Platz in 1:36,09. Stefan Tramnitzke erkämpfte sich den vierten Platz über die 50 m Brust in 0:47,23 Sekunden und steigerte sich über 100 m und 200 m Brust in 1:42,46 und 3:44,04 um jeweils mit der Bronzemedaille belohnt zu werden. Uwe Rossmeisl schaffte es ebenfalls zweimal auf das "Treppchen" über 100 Freistil und 100 Schmetterling in 1:11,58 und 1:27,21 und brachte damit zwei "Silberne" mit nach Hause. Ilona Horst war als Kampfrichterin für den WSSV im Einsatz.

Mit sechs Medaillen aus sieben Starts kann das kleine WSSV Masters Team sehr zufrieden sein. "Es war eine gute Vorbereitung auf die bevorstehenden Deutschen Meisterschaften im Sommer" erklärte Uwe Rossmeisl nach der Veranstaltung.





Uwe Rossmeisl

08.05. - 10.05.2026: Norddeutsche Meisterschaften in Braunschweig

Foto: Lukas Angermeyer. Fotografin: Lina Thomßen.

Mit nahezu 750 Aktiven aus 132 Vereinen fanden am vergangenen Wochenende im Braunschweiger "Sportbad Heidberg" die Norddeutschen Meisterschaften im Schwimmen statt – mit Lukas Angermeyer nach jahrelanger Pause erstmals wieder unter Beteiligung des Wilhelmshavener Schwimm- und Sportvereins. Über drei Tage hinweg maßen sich bei über 2500 Starts die schnellsten Schwimmerinnen und Schwimmer der acht nördlichen Bundesländer und kämpften bei der von der SSG Braunschweig ausgerichteten Veranstaltung um Medaillen und Rekorde.

Für Angermeyer war bereits die Qualifikation ein riesiger Erfolg, gerade mal ein Jahr nach seinem Start in den Wettkampfsport sammelte er in den vergangenen Monaten zunächst Medaillen auf Bezirksebene, anschließend auf Landesebene und krönte diese hervorragende Entwicklung nun mit seinem Debut auf einer der größten Schwimmbühnen Deutschlands. Für seinen Start über die 50 Meter Schmetterling hieß es somit zum einen natürlich die bestmögliche Leistung abrufen, zum anderen aber auch Erfahrungen sammeln und die Veranstaltung genießen.

Mit einer Zeit von 27,69 Sekunden schwamm er dann am Samstagvormittag seinem gesamten Lauf davon, schlug in den Top Ten seines Jahrgangs an und bestätigte seinen erst wenige Wochen alten persönlichen Rekord. Aufgrund eines leichten Wacklers vor dem Startsignal folgte anschließend leider eine Disqualifikation, was die Stimmung aber nur kurz trübte. Sowohl Angermeyer selbst als auch Trainerin Lina Thomßen zeigten sich dennoch zufrieden mit den Ergebnissen, denn auch wenn Platzierung und Zeit nun nicht offiziell zählen, sind das souveräne Abrufen seiner Bestzeit und das Mitschwimmen in den Top Ten Norddeutschlands hervorragende Leistungen. Auch die deutlich professionellere Atmosphäre als bei sämtlichen bisher besuchten Wettkämpfen sowie die dabei gesammelten neuen Erfahrungen sorgten für ein gelungenes Wochenende.





Lina Thomßen

06.05.2026: Neue Ausgabe von JadeSport


Die Ausgabe 06-26 der Zeitschrift JadeSport ist ab 06.05.2026 kostenlos an Kiosken und Tankstellen in der Region erhältlich. Berichte mit Mitgliedern der WSSV-Schwimmabteilung sind auf den Seiten 1, 27, 28, 32 und 33 abgedruckt.





Olaf Amelsberg

25.04.2026: Vergleichsschwimmfest "Palaismeeting" in Rastede

Fotografin: Garnet Thomßen.

Mit 78 Medaillen bei 141 Starts zeigte das 30-köpfige Aufgebot des Wilhelmshavener Schwimm- und Sportvereins am vergangenen Wochenende in Rastede erneut starke Leistungen. Insgesamt 311 Aktive aus 17 Vereinen gingen beim diesjährigen Palaismeeting des VfL Rastede im Hallenbad im Palaisgarten an den Start, wodurch ein entsprechend großes Startfeld zusammenkam. Dennoch schlugen die WSSV-Aktiven bei mehr als der Hälfte aller Rennen auf den Medaillenrängen an und unterstrichen dabei ihre starke Form mit 79 neuen persönlichen Rekorden.

Wie gewohnt starteten die Jüngsten den Wettkampf mit den 25 Meter-Strecken, hier wurden die Jadestädter mehr als erfolgreich von Jette Kallweit (Jahrgang 2019) und Tessa Hutter (2020) vertreten. Beide siegten trotz starker Konkurrenz über die 25 Meter Rücken und Freistil, zudem schwammen sie auch über die 25 Meter Freistil-Beine mit Silber bzw. Bronze aufs Treppchen. Angefeuert von den „Großen“ stellten beide dabei zudem je zwei neue Bestzeiten auf.

Die „Großen“ selbst knüpften dann im Anschluss nahtlos an diese Erfolge an, hier gingen je 10 Medaillen auf das Konto von Lukas Angermeyer (2010) und Janne Thomßen (2009). Beide stellten sich der Herausforderung, alle zehn angebotenen Strecken zu schwimmen und belohnten sich dafür am Ende mit Medaillen und Bestzeiten. Angermeyer gelang das Kunststück, trotz der hohen Belastung durch kurze Pausen und viele Starts jedes Mal in neuer Bestzeit anzuschlagen und holte dabei ganze acht Mal Gold sowie zweimal Silber. Zudem unterbot er mit 0:58,24 Freistil erstmals die „Schallmauer“ von einer Minute über die 100 Meter Freistil, nachdem er diese bei vorherigen Wettkämpfen immer wieder um Sekundenbruchteile verpasste. Auch Thomßen setzte sich fünfmal gegen die gesamte Konkurrenz durch, sowohl über die Brust- und Rückenstrecken als auch über die für sie eher ungewohnten 100 Meter Schmetterling siegte sie deutlich. Zusätzlich sammelte sie viermal Silber, einmal Bronze und damit ausschließlich Podestplatzierungen sowie mehrere Bestzeiten.

Ebenfalls bei jedem ihrer Starts aufs Treppchen schwammen Jelka Müller (2017) und Emma Elisabeth Woogk (2015), beide siegten je viermal und gewannen außerdem einmal Silber. Müller schlug dabei mit jedem Sprung vom Startblock in neuer Bestzeit an und Woogk verbesserte gleich mehrere erst kürzlich aufgestellte Rekorde erneut. Auch Mika Schröter (2017) war am Wochenende nicht zu schlagen, bei jedem seiner vier Starts holte er Gold und stellte zudem über die 50 Meter Freistil eine neue persönliche Bestzeit auf. Bei den 2016er-Mädchen dominierte der WSSV ebenfalls die Jahrgangswertung, hier siegten Lina Sophie Höke, Elisa Konrad und Svea Fischer (alle 2016) je zweimal und sammelten neben Bestzeiten weitere Medaillen in Silber und Bronze. Komplettiert wurde die starke Leistung der 2016er durch dritte Plätze von Charlotte Maria Timpf und Hanna Elisabeth Ingber, die zusätzlich ihre starke Form durch ausschließlich Bestzeiten unterstrichen, sowie durch vierte und fünfte Plätze von Linnea Sophie Hiller und Mira Weigel. Auch im Jahrgang 2014 konnte der WSSV überzeugen, je zwei goldene Medaillen holten hier Lena Berlinska und Jannika Hutter, zudem schwamm Berlinska über 50 Rücken zu Bronze, während Hutter mit zwei vierten Plätzen bei ihren übrigen Starts nur knapp am Podest vorbeischrammte. Weitere erste Plätze sammelten Marie Knichalla (2017), Kaj Raphael Hanke (2018) und Tim Dumalski (2013), die bei jedem ihrer Starts auf den Medaillenrängen anschlugen. Sie alle siegten je einmal in der Jahrgangswertung und sammelten mehrere silberne und bronzefarbene Medaillen, dabei unterboten sie zudem mit nahezu jedem Sprung vom Startblock ihre bisherigen Bestleistungen. Letzteres tat ihnen Cedric-Noel Kallweit (2012) gleich, der damit einen kompletten Medaillensatz sowie einen vierten Platz sammelte. Je einen ersten Platz in der Altersklassenwertung holten Schiedsrichter Olaf Amelsberg und Trainer Stefan Tramnitzke, die gegen Ende des Wettkampfes über die 100 Meter Brust ins Wasser sprangen.

Wie sein Bruder schwamm auch Luca Schröter (2013) mit jedem Start in neuem persönlichen Rekord aufs Treppchen und holte so je zweimal Silber und Bronze, während Raphael Becker (2014) je einmal auf die Ränge Zwei und Drei schwamm. Vervollständigt wurde die Sammlung an Podestplatzierungen des WSSV-Teams durch einen zweiten Platz von Maelle-Tamea Latour (2013) sowie Bronze von Felix Hutter (2016) über die 100 Meter Lagen.

Mit vierten und fünften Plätzen verpassten Jara Sofie Reiners und Alena Niehuß (beide 2013) die Medaillenränge nur knapp und zeigten, dass bei kommenden Wettkämpfen mit ihnen zu rechnen ist. Auch Nike-Alea Hufnagel (2015) sowie Juna Marie Podien (2013) blieb bei starker Konkurrenz der Sprung aufs Treppchen versagt, belohnten sich dafür aber mit neuen Bestleistungen.

Angesichts der vielen Podestplatzierungen sowie der hervorragenden Zeiten zeigte sich das Trainerteam bestehend aus Lina und Garnet Thomßen sowie Stefan Tramnitzke sehr zufrieden und blickt nun gespannt in Richtung der kommenden Wettkämpfe.

Im Kampfgericht waren für den WSSV Olaf Amelsberg, Benjamin Fischer, Lars Niehuß und Katja Müller-Schepe im Einsatz.

Die Platzierungen:

1. Plätze: Amelsberg, Olaf (Jahrgang 1970) 100 m Brust 1:37,97. Angermeyer, Lukas (2010) 50 m Freistil 0:26,56, 50 m Schmetterling 0:28,33, 50 m Rücken 0:32,16, 100 m Freistil 0:58,24, 100 m Schmetterling 1:04,20, 100 m Lagen 1:09,84, 100 m Rücken 1:12,56, 200 m Lagen 2:34,84. Berlinska, Lena (2014) 50 m Brust 0:39,98, 100 m Brust 1:33,04. Dumalski, Tim (2013) 100 m Brust 1:38,54. Fischer, Svea (2016) 100 m Schmetterling 2:06,81, 200 m Lagen 3:50,06. Hanke, Kaj Raphael (2018) 100 m Freistil 2:22,27. Höke, Lina Sophie (2016) 50 m Freistil 0:41,35, 100 m Freistil 1:36,18. Hutter, Jannika (2014) 100 m Rücken 1:34,68, 200 m Lagen 3:20,63. Hutter, Tessa (2020) 25 m Rücken 0:31,22, 25 m Freistil 0:37,47. Kallweit, Cedric-Noel (2012) 50 m Brust 0:40,37. Kallweit, Jette (2019) 25 m Freistil 0:28,54. Knichalla, Marie (2017) 100 m Rücken 1:53,81. Konrad, Elisa (2016) 50 m Rücken 0:50,78, 50 m Brust 0:51,87. Müller, Jelka (2017) 50 m Freistil 0:46,51, 50 m Brust 0:50,97, 50 m Schmetterling 0:55,25, 100 m Brust 1:55,22. Schröter, Mika (2017) 50 m Freistil 0:39,56, 50 m Rücken 0:44,23, 100 m Freistil 1:30,51, 100 m Rücken 1:41,47. Thomssen, Janne (2009) 50 m Rücken 0:37,99, 50 m Brust 0:38,57, 100 m Rücken 1:25,82, 100 m Brust 1:28,95, 100 m Schmetterling 1:32,62. Tramnitzke, Stefan (1980) 100 m Brust 1:39,50. Woogk, Emma Elisabeth (2015) 50 m Schmetterling 0:42,78, 50 m Brust 0:43,14, 100 m Schmetterling 1:35,84, 100 m Brust 1:38,52.
2. Plätze: Angermeyer 50 m Brust 0:37,64, 100 m Brust 1:29,02. Becker, Raphael (2014) 100 m Brust 1:57,02. Dumalski 100 m Freistil 1:15,87. Hanke 50 m Freistil 1:01,27, 50 m Rücken 1:02,41. Höke 50 m Schmetterling 1:04,98. Kallweit, Cedric-Noel 100 m Brust 1:34,37. Kallweit, Jette 25 m Kraul-Beine  0:37,22. Knichalla 50 m Brust 0:52,03, 50 m Rücken 0:54,23, 100 m Brust 2:03,09. Konrad 200 m Lagen 4:15,20. Latour, Maelle-Tamea (2013) 100 m Brust 1:46,09. Müller 100 m Freistil 1:41,62. Schröter, Luca (2013) 50 m Rücken 0:36,73, 50 m Brust 0:41,83. Thomssen 50 m Freistil 0:33,41, 100 m Freistil 1:14,71, 100 m Lagen 1:20,50, 200 m Lagen 3:00,91. Woogk 50 m Freistil 0:35,49.
3. Plätze: Becker 50 m Brust 0:52,03. Berlinska 50 m Rücken 0:40,07. Dumalski 50 m Brust 0:44,88, 100 m Lagen 1:27,82. Fischer 50 m Brust 0:53,48. Hanke 50 m Brust 1:22,06. Hutter, Felix (2016) 100 m Lagen 1:52,82. Hutter, Tessa 25 m Kraul-Beine  0:47,89. Ingber, Hanna Elisabeth (2016) 50 m Rücken 0:51,81. Kallweit, Cedric-Noel 100 m Lagen 1:28,31. Knichalla 100 m Freistil 1:48,02. Schröter, Luca 50 m Freistil 0:32,12, 50 m Schmetterling 0:38,09. Thomssen 50 m Schmetterling 0:40,52. Timpf, Charlotte Maria (2016) 100 m Rücken 2:07,18.





Lina Thomßen

18.04. - 19.04.2026: Landesjahrgangsmeisterschaften mit Schwimm-Mehrkampf  in Hannover

Foto, von links: Lena Berlinska, Emma Woogk, Elisa Konrad, Svea Fischer; es fehlt: Fabian Hoffmann. Fotografin: Lina Thomßen.

Eine Woche nach den Titelkämpfen der älteren Jahrgänge fanden nun am vergangenen  Wochenende die Landesmeisterschaften der jüngeren Schwimmerinnen und Schwimmer im Stadionbad Hannover statt. Aufgrund stark angezogener Pflichtzeiten war die Teilnehmerzahl mit 388 Aktiven auch hier deutlich geringer als in den Jahren zuvor, umso größer war deshalb die Freude beim Wilhelmshavener Schwimm- und Sportverein, dort eine fünfköpfige Mannschaft melden zu können. Lena Berlinska, Emma Elisabeth Woogk, Svea Fischer, Elisa Konrad und Fabian Hoffmann meisterten jedoch nicht nur die Qualifikation, sondern konnten auch vor Ort in der Landeshauptstadt mit Medaillen, Top-Ten-Platzierungen und hervorragenden Zeiten überzeugen.

Lena Berlinska (Jahrgang 2014) holte wie bereits im Jahr zuvor Gold über ihre Paradestrecke, die 50 Meter Brust und verteidigte damit ihren Titel als Landesjahrgangsmeisterin. Auch über die beiden anderen Brust-Strecken sowie über die 50 Meter Rücken schwamm sie unter die Top Ten ihres Jahrgangs in ganz Niedersachsen und stellte dabei mit jedem Sprung vom Startblock einen neuen persönlichen Rekord auf der langen Bahn auf. 

Foto, von links: Lena Berlinska, Emma Woogk, Svea Fischer und Fabian Hoffmann; es fehlt: Elisa Konrad. Fotografin: Lina Thomßen.

Auch Emma Elisabeth Woogk (2015) konnte mit ausschließlich neuen Bestzeiten eine hervorragende Bilanz vorweisen, bei gleich sechs Einzelstarts erschwamm sie sich damit Top Ten-Platzierungen und verpasste sowohl über die 50 Meter Brust, als auch über die 1500 Meter Freistil mit fünften Plätzen nur knapp das Podest. Neben den Einzelstarts ging Emma zudem im Schwimmerischen Mehrkampf in Brust an den Start, in dem sie im März Gold auf Bezirksebene gewann. Dafür reichte es neben der Konkurrenz aus Hannover diesmal nicht ganz, dafür steigerte sie ihr Gesamtergebnis mit 1914 Punkten im Vergleich zum März noch einmal deutlich um über 100 Punkte, stellte ihre starke Form mit einem dritten Platz über Delfinkicks in Rückenlage sowie einem vierten Platz über Brust-Beine unter Beweis und erschwamm sich damit einen starken sechsten Platz in der Gesamtwertung auf Landesebene. 

Elisa Konrad (2016), die bei ihren ersten Landesmeisterschaften über die 400 Meter Freistil an den Start ging, beeindruckte mit einem herausragenden neuen persönlichen Rekord, mit dem sie ihre alte Bestmarke aus dem März um über 45 Sekunden steigern konnte und damit über diese Strecke nun zu den schnellsten Zehn ihres Jahrgangs aus ganz Niedersachsen zählt. Svea Fischer (2016) verpasste bei ihrem Debut auf Landesebene die Top Ten mit einem elften Platz nur denkbar knapp, und auch sie steigerte ihre erst wenige Wochen alte Bestzeit dabei um hervorragende 28 Sekunden. Bei ihrem zweiten Start über die 50 Meter Brust am Sonntag hielt sie ihre Zeit und verpasste damit nur knapp die Top 20. Auch Fabian Hoffmann lieferte bei seinen ersten Titelkämpfen auf Landesebene ab, in neuer Bestzeit schwamm er über die 50 Meter Brust unter die Top 20 seines Jahrgangs in Niedersachsen.

Mit einer Goldmedaille, 16 Bestzeiten und 12 Top Ten-Platzierungen bei 17 Starts zeigte sich das Trainer-Team bestehend aus Janne und Lina Thomßen mehr als zufrieden.





Lina Thomßen


11.04. - 12.04.2026: Landesmeisterschaften in Hannover

Foto, von links: Janne Thomßen und Lukas Angermeyer. Fotografin: Lina Thomßen.

Silber auf Landesebene für Angermeyer sowie ausschließlich Bestzeiten und Top-Ten-Platzierungen – Lukas Angermeyer und Janne Thomßen vom Wilhelmshavener Schwimm- und Sportverein lieferten bei den Landesmeisterschaften der Jahrgänge 2012 und älter am vergangenen Wochenende in der Landeshauptstadt ab. 433 Aktive aus ganz Niedersachsen gingen bei den von den W89 Hannover ausgerichteten Titelkämpfen im Stadionbad an den Start – durch stark angezogene Pflichtzeiten deutlich weniger als noch im Vorjahr. So war bereits die Qualifikation ein Erfolg, welcher aber noch einmal übertrumpft werden sollte.

Bereits am Samstag zeigte sich Angermeyer (Jahrgang 2010) über die 100 Meter Schmetterling in bester Form und steigerte seinen bisherigen persönlichen Rekord um drei Sekunden, womit er als sechster seines Jahrgangs anschlug. Am Sonntag ging er dann über seine Paradestrecke, die 50 Meter Schmetterling an den Start, steigerte auch hier seine erst im März aufgestellte Bestzeit in 27,59 Sekunden noch einmal deutlich und gewann damit Silber im Jahrgang 2010 – die erste Medaille des Vereins bei Landesmeisterschaften der älteren Jahrgänge seit Jahren. Dabei bestätigte er zudem seine bereits im März erreichte Qualifikation für die anstehenden Norddeutschen Meisterschaften und platzierte sich in den Top 20 aller Altersgruppen in Niedersachsen. Auch Janne Thomßen (2009) überzeugte bei ihrem Start über die 50 Meter Brust, sie stellte ebenfalls einen neuen persönlichen Rekord auf der langen Bahn auf und platzierte sich mit einem achten Platz in den Top Ten ihres Jahrgangs aus ganz Niedersachsen.

Das Trainerteam bestehend aus Lina und Garnet Thomßen zeigte sich mehr als erfreut, sowohl über die Platzierungen, als auch über die hervorragenden Zeiten. Sämtliche unterbotenen Bestzeiten waren erst wenige Wochen alt, wodurch die neuen Rekorde einen deutlichen Effekt des Trainings der vergangenen Wochen, insbesondere des Trainingslagers in den Osterferien zeigen.





Lina Thomßen


01.04.2026: Einführung "künstlicher Intelligenz" am Beckenrand und Aufhebung der Ferienpausen

Foto: TErsaB-Modell Trammi (KI-generiert mit freundlicher Genehmigung seines Paten).
Die digitale Zukunft macht auch vor der WSSV-Schwimmabteilung nicht halt: Ab heute kommt TErsaB zum Einsatz, der KI-basierte, humanoide Trainer-Ersatz aBeckenrand.

Die bei der Abteilungsversammlung am 24.02.2026 (siehe dort) kontrovers diskutierte Maßnahme zum Thema "erfolgreiche Trainerarbeit" sieht vor, nach und nach alle bisherigen Übungsleitenden durch multifunktionelle, roboterähnliche Trainingsmaschinen auszutauschen. Diese verfügen prinzipiell über dieselben Fähigkeiten wie ihre menschlichen Pendants (insbesondere mit Seh-, Hör- und Sprechfunktion sowie Schwimm- und Rettfähigkeit), sind allerdings bedeutend leistungsfähiger, ausdauernder und - langfristig betrachtet - erheblich preisgünstiger. (Foto: TErsaB-Modell "Trammi", KI-generiert mit freundlicher Genehmigung seines "Paten").

Die Vorteile liegen auf der Hand:

Der TErsaB ist
- multilingual: Er versteht und spricht nahezu sämtliche Sprachen der Erde, was vor allem für Aktive mit Migrationshintergrund äußerst hilfreich ist.
- speicherfähig: Er zeichnet Schwimmstile (auch unter Wasser) auf, kommentiert, analysiert, korrigiert und optimiert sie.
- emotionslos: Er bevorzugt bzw. benachteiligt niemanden; alle Aktiven werden gleichbehandelt und nur entsprechend der individuellen Leistung gefördert.
- ganzjährig verfügbar: Er hat - im Gegensatz zu den jetzigen Übungsleitenden - keine Fehltage aufgrund von Krankheit, Urlaub o. Ä. und ist stets vor Ort.
- als Schwimmtrainer A, B, C und sogar D lizenziert: Er beinhaltet sämtliche Module des Breiten- und Leistungssports und kann diese adäquat vermitteln.
- als Rettungsschwimmer zertifiziert: Er ist nicht nur spritzwassergeschützt, sondern wasserdicht und verfügt über alle lebensrettenden Fertigkeiten. Im Notfall ist er sogar in der Lage, als Defibrillator zu fungieren und - interessant für die Masters - beim Verlassen des Schwimmbeckens zu unterstützen.
und (ganz wichtig)
- geschlechtsneutral: Er ist (trotz des Pronomens "er" von " Ersatz") bei Bedarf sowohl in der Damen- als auch der Herrenumkleide als Aufsicht einsetzbar. Bei Bedarf ist er deshalb auch
- beliebig austauschbar: Das Konterfei kann jederzeit problemlos durch dasjenige des Lieblings-Übungsleitenden ausgewechselt werden.

Die durch die eingesparten Personalkosten frei werdenden Mittel kommen unmittelbar der Schwimmabteilung zugute: Die bisherigen Unterbrechungen durch Ferienzeiten entfallen mit sofortiger Wirkung, d. h.:

Es findet gleich heute wieder Training statt und die Osterferien sind insofern beendet!

Foto: Abteilungszwerg Udo R. (Name geändert).
Passend dazu erhält auch das "Whiteboard" (seit 2017 zum Notieren von Trainingsplänen im Einsatz) ein Upgrade und wird zum digitalen "Blackboard": Auf ihm können fortan nicht nur Texte angezeigt, sondern Grafiken oder sogar Filme dargestellt werden. Die Daten hierzu werden kabellos per Bluetooth von TErsaB auf das Display übertragen und den Aktiven (und damit endlich auch den überwiegend "fehlsichtigen" Masters) weithin sichtbar präsentiert - ein Gewinn für alle! Vorgestellt wird das "Blackboard" auf dem Foto von Abteilungszwerg Udo R. (Name geändert). Er meint dazu: "Wunderbar! Von der großen Schrift werden gerade wir kleinen Leute besonders profitieren!"

Abgerundet wird das Digitalpaket durch das BSW: das Programm BlackSwimWilhelmshaven! Mit dieser - im Paketpreis inbegriffenen - App wird es möglich sein, sowohl mit TErsaB als auch dem Blackboard per Smartphone zu kommunizieren, und zwar bidirektional: Die Aktiven können künftig ihre persönlichen Parameter und Wunsch-Trainingspläne als "Playlist" senden (und ggf. visualisieren lassen) - und umgekehrt personenbezogene Auswertungen empfangen. Ein Novum und weiteres Alleinstellungsmerkmal der WSSV-Schwimmabteilung!

Alle Mitglieder und sonstigen Interessierten sind am heutigen Mittwoch um 20 Uhr zur Bahn-Wiedereröffnung und feierlichen Übergabe der - bisher analogen, künftig digitalen - Trainingspläne von "Mensch zu Maschine" sehr herzlich eingeladen: Treffen mit allen (ehemaligen) Übungsleitenden, Aktiven und Eltern vor dem Vereinseingang im Neutimo!





Olaf Amelsberg

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