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17.07. - 19.07.2026: Deutsche Masters-Meisterschaften kurze Strecken in Gera


Am kommenden Wochenende (Freitag bis Sonntag) richtet der Schwimmverein Gera im Hofwiesenbad die Deutschen Meisterschaften der Masters über die kurzen Strecken aus.

Vom Wilhelmshavener SSV sind Hans-Joachim Bäcker (Altersklasse 30), Cornelia Ennen (AK 45), Sabine Rossmeisl (AK 60), Uwe Rossmeisl (AK 65) und Tobias Volk (AK 25) für 15 Einzel-Starts gemeldet. Zusätzlich wollen sie in der AK 160+ über 4 x 100 m Lagen und 4 x 100 m Freistil (jeweils mixed) um Staffel-Medaillen kämpfen.

Insgesamt haben 229 Vereine für 813 Teilnehmende 2434 Einzel- und 371 Staffelmeldungen abgegeben.

 

 

Olaf Amelsberg


27.06.2026: "Artland-Schwimmfest" in Quakenbrück 

Fotografin: Garnet Thomßen.

Zum letzten Wettkampf vor der wohlverdienten Sommerpause ging es für ein kleines Aufgebot des Wilhelmshavener Schwimm- und Sportvereins am vergangenen Samstag noch einmal auf die lange Bahn in das Quakenbrücker Freibad. Beim 55. Artland-Schwimmfest des TSV Quakenbrück sprangen insgesamt 350 Aktive aus fünf verschiedenen Bundesländern bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen von bis zu 37°C im Kampf um Medaillen und Bestzeiten vom Startblock, darunter auch der gesamte Bezirkskader des Schwimmbezirks Weser Ems. Dieser beendete damit die Kadersaison 25/26, in der gleich acht Aktive des WSSV in die Nachwuchskader des Bezirks berufen wurden und dort an mehreren Wochenendlehrgängen in den vergangenen 10 Monaten trainierten. Mit Jelka Müller, Mika Schröter (beide Jahrgang 2017) und Elisa Konrad (2016) starteten drei von ihnen nun auch beim gemeinsamen Abschlusswettkampf im Namen des Schwimmbezirks, sodass mit insgesamt 13 Aktiven des WSSV eine kleine, aber dafür umso stärkere Mannschaft an den Start ging. Svea Fischer und Lina Sophie Höke (beide 2016), die ebenfalls im Nachwuchskader trainierten, konnten leider krankheitsbedingt nicht an den Start gehen.

Erfolgreichster Wilhelmshavener war erneut Lukas Angermeyer (2010) mit vier Siegen sowie zwei Podestplatzierungen in der offenen Wertung, hier gewann er über die 50 Meter Schmetterling und holte einen hervorragenden zweiten Platz über die 100 Meter. Mit je drei Goldmedaillen dominierten auch Mika Schröter und Janne Thomßen (2009) ihre Jahrgangswertungen, Thomßen holte außerdem einen zweiten Platz in der offenen Wertung, während Schröter ausschließlich in neuen persönlichen Rekorden anschlug und eine weitere Medaille in Silber sammelte. Sein Bruder Luca (2013) und auch Jelka Müller schwammen ebenfalls ausschließlich auf die Medaillenränge, beide holten je einmal Gold und sammelten weitere Medaillen in Silber und Bronze. Mehrfach Silber und Bronze erschwammen sich trotz starker Konkurrenz auch Lina Tönnies (2012) und Elisa Konrad, die beide trotz der herausfordernden Temperaturen gleich mehrere neue Bestzeiten aufstellten. Cedric-Noel Kallweit (2012) gelang mit Silber über die 50 Meter Brust ebenfalls der Sprung aufs Treppchen und mit je einmal Bronze komplettierten Jannika Hutter (2014) und Jara Sofie Reiners (2013) die Medaillensammlung des WSSV.

Raphael Becker (2014) und Jana Müller (2012) verpassten im  starken Startfeld das Treppchen nur knapp und das Trainer-Team bestehend aus Lina und Garnet Thomßen freute sich bei beiden darüber, mehrere neue persönliche Rekorde notieren zu können.

Mit Benjamin Fischer (AK 45) waren außerdem die WSSV-Masters erfolgreich vertreten. Mit vier Medaillen in Gold, einer in Silber sowie einem dritten Platz in der offenen Masters-Wertung zeigte er nach Erfolgen auf der Kurzbahn in Edewecht nun auch starke Leistungen auf der langen Bahn.

Im Kampfgericht war für den WSSV über den gesamten Tag Maximilian Konrad im Einsatz – bei den hohen Temperaturen ebenfalls eine enorme Leistung.

Die Platzierungen:

1. Plätze: Angermeyer, Lukas (Jahrgang 2010) 50 m Schmetterling 0:28,31, 100 m Freistil 1:00,64, 100 m Schmetterling 1:05,67, 200 m Freistil 2:17,74. Fischer, Benjamin (Altersklasse 45) 50 m Brust 0:46,90, 100 m Freistil 1:39,32, 100 m Brust 1:45,90, 200 m Lagen 4:20,38. Schröter, Luca (2013) 200 m Rücken 2:55,20. Thomssen, Janne (2009) 50 m Rücken 0:40,25, 50 m Brust 0:41,77, 100 m Brust 1:31,46.
2. Plätze: Angermeyer 50 m Freistil 0:27,50. Fischer 50 m Freistil 0:45,06. Kallweit, Cedric-Noel (2012) 50 m Brust 0:42,07. Schröter 200 m Lagen 2:58,28. Tönnies, Lina (2012) 50 m Schmetterling 0:34,68.
3. Plätze: Hutter, Jannika (2014) 100 m Rücken 1:38,35. Reiners, Jara Sofie (2013) 50 m Brust 0:52,47. Schröter 50 m Freistil 0:31,80, 50 m Schmetterling 0:39,56. Tönnies 50 m Freistil 0:32,89, 100 m Freistil 1:13,37.





Lina Thomßen
 


20.06. - 21.06.2026: "Kinderschwimmfest" in Edewecht 

Fotografin: Garnet Thomßen.

Zum ersten Freibadwettkampf der Saison ging es für die Schwimmerinnen und Schwimmer des Wilhelmshavener Schwimm- und Sportvereins am vergangenen Wochenende bei bestem Sommerwetter in das Edewechter Freibad. Insgesamt folgten über 400 Aktive aus Bremen und Niedersachsen der Einladung des Edewechter Schwimmvereins in das "Bad am Stadion" – ein neuer Teilnahmerekord für die beliebte Veranstaltung, die durch das Zelten von Samstag auf Sonntag im Freibad und Stundenschwimmen am Abend für viele zu den Highlights der Saison zählt. Mit 45 Aktiven stellte der WSSV die teilnehmerstärkste Mannschaft der Veranstaltung, welche trotz einer recht kurzen Nacht im Zelt mit schnellen Zeiten, vielen Medaillen und Staffelpokalen überzeugte.

Wie gewohnt starteten die Jüngsten den Wettkampf am Samstag mit den 25 Meter-Strecken, hier schwammen Tessa Hutter (Jahrgang 2020) und Bruno Tönnies (2019) gleich mehrmals auf das Treppchen und holten je einmal Silber und Bronze. Auch die jüngste WSSV-Starterin Tiya Grimm (2021) schwamm bei ihrem Wettkampf-Debut in Freistil zu Bronze, während Jette Kallweit (2019) die Medaillenränge mit vierten Plätzen bei starker Konkurrenz nur knapp verpasste. Dafür aber schwamm sie gemeinsam mit Hutter und Tönnies in der 3x25 Meter Freistil-Staffel auf einen hervorragenden zweiten Platz.

Erfolgreichster Aktiver bei den "Großen" war Mika Schröter (2017), der sich mit vier Siegen in der Jahrgangswertung sowie zwei zweiten Plätzen mit jedem Sprung vom Startblock  eine Medaille erschwamm. Auch Jelka Müller (2017) schlug  bei jedem Start auf den Medaillenrängen an,  neben mehreren Silber- und Bronze-Medaillen holte sie gleich drei Mal Gold und stellte dabei einige neue persönliche Rekorde auf. Ähnliches gelang Emma Elisabeth Woogk (2015) mit einem Sieg, vier Mal Silber und einem dritten Platz sowie Lukas Angermeyer (2010), der einmal der gesamten Konkurrenz davonschwamm und bei seinen vier übrigen Starts souverän Silber gewann. Auch Lena Berlinska (2014) platzierte sich über die 50 Meter Brust einmal ganz oben auf dem Treppchen und holte weitere Silbermedaillen, während Lina Tönnies (2012) mit vier Mal Silber und ein Mal Bronze ebenfalls ein starkes Ergebnis vorweisen konnte. Janne Thomßen (2009) schwamm je zweimal zu Silber und Bronze und damit mit jedem Start auf die Medaillenränge und auch Amelie Oldenettel (2013) sammelte neben vier neuen persönlichen Rekorden gleich mehrere Medaillen in Bronze und Silber. Tomte Lachmund (2017), Cedric-Noel Kallweit (2012), Jannika Hutter (2014) und Alena Niehuß (2013) gelang mit je einer Medaille in Silber ebenfalls der Sprung aufs Treppchen und Svea Fischer, Elisa Konrad (beide 2016), Jana Müller und Finn Eric Lescau (2012) schwammen mit je einer Bronzemedaille ebenfalls in der Jahrgangsspitze mit.

Bei starker Konkurrenz verpassten Luca Schröter, Mila Engel (beide 2013), Lija Grimm (2009), Aliana Schimpf (2015) und Hanna Elisabeth Ingber das Podest mit vierten und fünften Plätzen nur knapp, belohnten sich dafür aber mit einigen neuen persönlichen Rekorden. Auch Tim Dumalski schrammte mit einem  fünften Platz nur knapp an den Medaillen vorbei, glänzte dafür aber trotz des warmen Wetters und der kurzen Nacht im Zelt mit ausschließlich Bestzeiten. Gleiches gelang Anneke Elin Lescau (2015) und Malea Strutz (2016), während sich das Trainer-Team bestehen aus Lina und Garnet Thomßen bei Kaj Raphael Hanke (2018), Charlotte Maria Timpf, Fabian Hoffmann, Felix Hutter, Marla Rosa Lachmund, Malea Strutz (alle 2016), Tadei Matviychuk, Maelle-Tamea Latour (beide 2013), Enno Pose (2017), Romina Pinzari, Adriana Schimpf (beide 2014) ebenfalls darüber freute, viele neue persönliche Rekorde notieren zu können. Linnea Sophie Hiller, Lina Sophie Höke, Mira Weigel (2016), Lia Schütz (2014) und Jara Sofie Reiners (2013) schwammen bei dem starken Teilnehmerfeld mit schnellen Zeiten auf gute Platzierungen im Mittelfeld.

Ebenfalls erfolgreich vertreten waren die WSSV-Masters, die über alle vier 50 Meter-Strecken an den Start gingen. Hier holte Trainerin Lina Thomßen dreimal Gold und einmal Silber in der AK 25, Während Benjamin Fischer einmal zu Gold schwamm und bei seinen drei weiteren Starts Silber in der AK 45 gewann.

Neben dem Zelten zeichnet sich das Edewechter Kinderschwimmfest zudem jedes Jahr aufs Neue auch durch die vielen Staffelwettkämpfe aus, in denen auch in diesem Jahr mit mindestens zehn Mannschaften je Staffel ein starkes Startfeld zusammenkam. Dennoch holte die WSSV-Mannschaft auch hier gleich mehrere Podestplatzierungen, in der 4x50 Meter Brust Staffel gelang es L. Schröter, Dumalski, Kallweit und Angermeyer sogar allen davon zu schwimmen und sich die begehrten Staffelpokale zu holen während in der Überraschungsstaffel J. Thomßen, L. Grimm, Angermeyer, C. Kallweit, Berlinska und Jana Müller den Sieg holten. J. Thomßen, Woogk, Oldenettel und Berlinska schlugen in der Brust-Staffel zudem auf einem hervorragenden zweiten Platz an und in der 4x100 Meter Lagen mixed Staffel schwammen L. Schröter, J. Thomßen, Angermeyer und L. Tönnies ebenfalls auf einen auf Rang Zwei. Dritte Plätze holten sich sowohl Oldenettel, Berlinska, J. Thomßen und L. Tönnies als auch L. Schröter, C. Kallweit, Dumalski und Angeremyer über 4x50 Freistil und je einen vierten Platz holten L. Tönnies, L. Schröter, J. Thomßen und Angermeyer über 4x100 Freistil mixed sowie J. Thomßen, Niehuß,, Woogk, J. Hutter, C. Kallweit und Angermeyer in der Tauchstaffel. Die übrigen WSSV-Mannschaften erschwammen sich trotz ihres jungen Alters starke Platzierungen im Mittelfeld.

Im Kampfgericht waren für den WSSV Wido Pose, Andrea Tönnies, Martin Kallweit, Torben Hutter und Claire Angermeyer im Einsatz.

Foto, von links: Linnea Sophie Hiller, Lina Sophie Höke, Charlotte Maria Timpf und Jelka Müller. Fotografin: Garnet Thomßen.


Foto, von links: Tim Dumalski, Luca Schröter, Lukas Angermeyer und Cedric-Noel Kallweit. Fotografin: Garnet Thomßen.


Foto, von links: Maelle-Tamea Latour, Lia Schütz, Alena Niehuß und Adriana Schimpf. Fotografin: Garnet Thomßen.


Foto, von links: Amelie Oldenettel, Janne Thomßen, Lina Tönnies und Lena Berlinska. Fotografin: Garnet Thomßen.


Foto, von links: Emma Elisabeth Woogk, Jana Müller, Jannika Hutter und Mila Engel. Fotografin: Garnet Thomßen.


Fotografin: Garnet Thomßen.






Lina Thomßen
 

13.06.2026: Vergleichsschwimmfest "Alln's Chlor" in Schortens 

Fotografin: Garnet Thomßen.
Am vergangenen Samstag fand im Schortenser Aqua-Fit das 31. Heidmühler Schwimmfest "Alln's Chlor" des HFC mit fast 120 Aktiven statt. Der Wilhelmshavener Schwimm- und Sportverein ging dabei mit der teilnehmerstärksten Mannschaft an den Start und überzeugte sowohl mit 118 Podestplatzierungen bei 137 Starts und schnellen Zeiten, als auch mit Staffelpokalen und Erfolgen in den Finals.

Bruno Tönnies (Jahrgang 2019) legte im kindgerechten Abschnitt über die 25 Meter-Strecken vor, mit zwei zweiten Plätzen und einem dritten Platz schwamm er mit jedem Sprung vom Startblock auf das Treppchen und sammelte dabei neue persönliche Rekorde.
Foto, von links: Konstantinos Krauter, Lina Tönnies, Lukas Angermeyer, Jara Sofie Reiners, Janne Thomßen, Lena Berlinska, Alena Niehuß und Tim Dumalski, Luca Schröter. Fotografin: Garnet Thomßen.

Die "Großen" der Jahrgänge 2007 – 2018 legten anschließend nach, allen voran seine Schwester Lina Tönnies (2012). Sie stellte sich der Herausforderung, trotz kurzer Pausen alle acht angebotenen Strecken zu schwimmen und gewann neben zwei zweiten Plätzen gleich sechs Mal ihre Jahrgangswertung. Zudem erschwamm sie sich trotz der hohen Belastung gleich mehrere neue Bestzeiten sowie einen Startplatz im 25 Meter Freistil Finale, für das sich jeweils die fünf zeitschnellsten Schwimmerinnen und Schwimmer über die 50 Meter qualifizierten. Auch Lukas Angermeyer (2010) sicherte sich souverän einen Platz im Freistil-Finale und gewann mit fünf ersten Plätzen bei jedem Start seine Jahrgangswertung. Letzteres taten ihm sowohl die Geschwister Luca (2013) und Mika (2017) Schröter, als auch Janne Thomßen (2009) und Lena Berlinksa (2014) gleich, die jeweils bei all ihren vier Starts siegten. Die beiden Brüder qualifizierten sich dabei mit hervorragenden neuen Bestzeiten über 50 Meter Freistil für das entsprechende Finale der jüngeren Jahrgänge (2013 – 2017), während Lena und Janne sich Plätze in den Brust-Finals sicherten. Auch Tim Dumalski, Alena Niehuß (beide 2013) und Jelka Müller (2017) lösten Final-Tickets, zudem gewannen sie alle neben weiteren Podestplätzen gleich drei Mal ihre Jahrgangswertung. Auch Elisa Konrad (2016) sammelte drei erste und zwei zweite Plätze, dabei verbesserte sie gleich mehrere erst kürzlich aufgestellte Rekorde und schlug mit jedem Start vom Startblock in neuer Bestzeit an. Dies gelang auch Svea Fischer und Lina Sophie Höke (beide 2016), die sich damit je zwei Siege in der Jahrganswertung und weitere zweite und dritte Plätze holten. Auch Nike-Alea Hufnagel (2015) schwamm zweimal der gesamten Konkurrenz davon und platzierte sich bei ihren übrigen Starts unter den schnellsten Drei des Jahrgangs 2015. Weitere Siege in den Jahrgangswertungen erschwammen sich Ben Schomberg (2017), Konstantinos Krauter (2010), Tadei Matviychuk (2013) und Charlotte Maria Timpf (2016), die zudem allesamt mit ausschließlich Bestzeiten glänzten. Bei seinem zweiten Wettkampf überhaupt qualifizierte sich Matviychuk dabei außerdem für das Brust-Finale der jüngeren Jahrgänge.
Foto, von links: Janne Thomßen, Lukas Angermeyer, Luca Schröter und Lina Tönnies. Fotografin: Garnet Thomßen.

Jara Sofie Reiners (2013) sammelte gleich zwei Final-Plätze (Brust und Kraul) der jüngeren Jahrgänge und schwamm souverän bei jedem Einzelstart auf Platz 2. Auch Jana Müller (2012) konnte mit hervorragenden neuen persönlichen Rekorden und mehreren zweiten und dritten Plätzen mehr als überzeugen, während sowohl Emilia Schürmann als auch Timo Meggers (beide 2015) mit je zwei zweiten Plätzen ein hervorragendes Wettkampf-Debut feierten. Mira Weigel, Linnea Sophie Hiller (beide 2016), Kaj Raphael Hanke (2018), Lia Schütz (2014), Juna Marie Podien (2013) und Romina Pinzari (2014) sammelten ebenfalls fleißig Podestplatzierungen und neue persönliche Rekorde. Zudem konnte Lisa Meggers (2015) bei ihrem Wettkampf-Debut souverän umsetzen, was im Training gelernt wurde rundete damit die hervorragende Mannschaftsleistung ab.

Neben den starken Leistungen in den Einzelrennen freute sich das Trainer-Team bestehend aus Lina und Garnet Thomßen aber auch darüber, gute Mannschaftsleistungen in den Staffel-Rennen notieren zu können. In beiden 4x50 Meter mixed Staffeln gingen die Pokale an den WSSV – in Lagen siegten L. Schröter, Berlinska, Angermeyer und Tönnies und in Freistil Tönnies, J. Thomßen, Schröter und Angermeyer. Auch die weiteren WSSV-Mannschaften überzeugten, in der Besetzung Berlinska, Jana Müller, Dumalski und Krauter schwamm die 2. Freistil-Mannschaft auf Rang Drei, während J. Thomßen, Reiners, Dumalski und Müller in Lagen nur knapp das Podest verpassten. Als sehr junge Mannschaften blieb M. Schröter, Weigel, Podien und Niehuß sowie Jelka Müller, Timpf, Hiller und Schomberg der Sprung aufs Treppchen bei starker Konkurrenz zwar ebenfalls versagt, dafür aber überzeugten sie mit schnellen Zeiten.
Foto, von links: Lena Berlniska, Lukas Angermeyer und Luca Schröter, Lina Tönnies. Fotografin: Garnet Thomßen.

Noch einmal spannend wurde es im Anschluss an die regulären Strecken dann in den 25 Meter Finals. Im Freistil-Finale Jahrgänge 2013 – 2018 der Jungs waren gleich drei der fünf Schwimmer vom WSSV, einer von ihnen M. Schröter, für den aufgrund seines jungen Alters allein die Qualifikation schon ein Riesenerfolg war. L. Schröter und Dumalski holten hier dann in einem spannenden Rennen Silber und Bronze, während bei den älteren Jahrgängen Angermeyer in einer denkbar knappen Entscheidung Gold gewann und Krauter bei seinem ersten Wettkampf überhaupt Bronze im Finale holte. Auch die Mädchen feierten Erfolge in den Freistil-Finals, Reiners gewann Silber bei den jüngeren Jahrgängen, während Niehuß das Podest nur knapp verpasste. Tönnies, die sich als fünftschnellste qualifizierte, verbesserte ihre Platzierung in einem starken Rennen auf Rang Drei und gewann damit Bronze.

In den Brust-Finals konnte die WSSV-Mannschaft ebenfalls überzeugen, bei den Jungs verpasste Matviychuk nur knapp das Treppchen und Krauter holte Silber. Bei den Mädchen der jüngeren Jahrgänge stellte der WSSV gleich vier der fünf Final-Schwimmerinnen, wobei besonders die Qualifikation von Jelka Müller (2017) aufgrund ihres jungen Alters hervorzuheben ist. Als Favoritin gesetzt erschwamm sich Berlinska dann souverän den Sieg, Niehuß und Reiners komplettierten mit Silber und Bronze dann das WSSV-Treppchen. Im letzten Final-Rennen des Tages gewann anschließend J. Thomßen in einem spannenden Kopf-an-Kopf Rennen Gold und lieferte damit einen passenden Abschluss für einen erfolgreichen Wettkampftag.

Im Kampfgericht waren für den WSSV Benjamin Fischer, Lars Niehuß, Anna Dumalski, Andrea Tönnies und Claire Angermeyer im Einsatz.






Lina Thomßen

16.05.2026: Internationales WSSV-Vergleichsschwimmfest im Nautimo

Fotografin: Garnet Thomßen.
Bereits zum 50. Mal richtete der Wilhelmshavener Schwimm- und Sportverein am vergangenen Wochenende das alljährlich stattfindende "Internationale Vergleichsschwimmfest" im Nautimo aus. Mit 35 Aktiven stellte der Ausrichter selbst dabei eine der größten Mannschaften der Veranstaltung, welche mit guten Platzierungen und schnellen Zeiten überzeugen konnte.

Wie gewohnt starteten die Jüngsten den Wettkampf über die 25 Meter-Strecken, hier wurde der WSSV durch Tessa Hutter (Jahrgang 2020), Bruno Tönnies und Jette Kallweit (beide 2019) erfolgreich vertreten. Hutter und Tönnies schwammen sowohl über Rücken als auch in Kraul auf Rang Zwei und sammelten dabei neue persönliche Rekorde, Kallweit verpasste bei starker Konkurrenz zwar knapp die Podestplatzierungen, stellte dafür aber einen neuen persönlichen Rekord in Brust auf.

Anschließend stellten sich mit Lukas Angermeyer (2010), Lina Tönnies (2012), Janne Thomßen (2009), Luca Schröter und Tim Dumalski (beide 2013) gleich fünf WSSV-Aktive der Herausforderung, über alle 11 angebotenen Strecken an den Start zu gehen und sammelten dabei trotz der kurzen Pausen und der entsprechend hohen Belastung viele Podestplatzierungen und neue persönliche Rekorde. Nicht zu schlagen war hier Angermeyer, der mit elf ersten Plätzen und sechs neuen Bestzeiten eine hervorragende Bilanz vorweisen konnte. Auch Tönnies ließ der Konkurrenz mit zehn ersten Plätzen kaum eine Chance und auch sie schlug dabei gleich mehrfach in neuem persönlichen Rekord an. Mit acht ersten und einem dritten Platz tat Thomßen ihr dies nahezu gleich, während Schröter mit vier ersten und sieben zweiten Plätzen bei jedem Sprung vom Startblock auf die Podestplätze schwamm. Ganze sieben Mal schlug er dabei in neuem persönlichen Rekord an, ähnlich wie Dumalski, der damit zwei zweite und fünf dritte Plätze sammelte. Cedric-Noel Kallweit und Jana Müller (2012) schwammen mit je zehn Starts ebenfalls nahezu das gesamte angebotene Wettkampfprogramm und auch sie lieferten trotz der hohen Belastung starke Zeiten und Platzierungen. Kallweit stellte bei ganzen neun Starts neue persönliche Rekorde auf, gewann damit dreimal seine Jahrgangswertung und sammelte weitere zweite und dritte Plätze und auch Müller lieferte mit sechs neuen Bestzeiten, zwei zweiten und fünf dritten Plätzen ähnlich hervorragende Leistungen.

Ebenfalls fleißig Medaillen und Rekorde sammelten ihre Schwester Jelka Müller sowie Mika Schröter (beide 2017), sie beide gewannen je viermal Jahrgangswertung und schlugen dabei häufig in neuem persönlichen Rekord an. Jannika Hutter (2014) sammelte trotz starker Konkurrenz mit zwei ersten und zwei dritten Plätzen ebenfalls vier Podestplatzierungen und zeigte sich mit fünf neuen Bestzeiten in hervorragender Form. Letzteres tat ihr Nike-Alea Hufnagel (2015) gleich, die damit die Jahrgangswertung über die 200 Meter Freistil gewann.

Mit neuen persönlichen Rekorden bei jedem Start und damit drei zweiten Plätzen im Jahrgang 2016 überzeugte auch Elisa Konrad (2016), ähnlich wie Mila Engel (2013) mit je zwei zweiten und dritten Plätzen und vier neuen Bestzeiten. Aliana Schimpf (2015) schlug ebenfalls ausschließlich mit neuen Rekorden an und sicherte sich damit mehrere Top Drei-Platzierungen, während Kurt Woogk (2018) bei seinem Debut über die 100 Meter-Strecken gleich zweimal auf Rang Zwei schwamm und Raphael Becker sich Platz Zwei über die 200 Meter Freistil sicherte. Mit mehreren dritten Plätzen vervollständigten Svea Fischer, Mira Weigel (beide 2016), Enno Pose (2017) und Kaj Raphael Hanke (2018) die Sammlung an Podestplatzierungen des WSSV-Teams.

Mit vierten Plätzen verpassten Marie Louisa Bär (2016), Matej Doneski (2012), Ben Schomberg (2017) und Romina Pinzari (2014) die Podestplatzierungen allesamt nur knapp und konnten sich nebenbei über viele neue persönliche Rekorde freuen. Auch Adriana Schimpf, Lia Schütz (beide 2014), Maelle-Tamea Latour (2014), Linnea Sophie Hiller (2016) Jara Sofie Reiners und Tadei Matviychuk (beide 2013) blieb bei starker Konkurrenz zwar der Sprung aufs Treppchen versagt, dafür aber konnte das Trainer-Team bestehend aus Lina und Garnet Thomßen sowie Stefan Tramnitzke auch bei ihnen viele neue persönliche Rekorde notieren.

Auch in den Staffelwettkämpfen ging der WSSV an den Start, hier holte die 4x50 Lagen Staffel der Jungs in der Besetzung L. Schröter, Becker, Dumalski, Matviychuk souverän Platz Zwei, während bei den Mädchen J. Hutter, Latour, Engel und Reiners sowie Pinzari, Konrad, Fischer und Aliana Schimpf auf die Plätze Fünf und Sechs schwammen. 

Im Kampfgericht waren für den WSSV, neben vielen helfenden Händen, die für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung sorgten, Katja Müller-Schepe, Helmut Kortendiek, Lars Wienecke, Claire Angermeyer, Anna Dumalksi, Benjamin Fischer, Andrea Tönnies, Maximilian Konrad und Wido Pose im Einsatz.

Foto, von links: Tim Dumalski, Luca Schröter, Raphael Becker und Tadei Matviychuk. Fotografin: Garnet Thomßen.


Foto, von links: Jara Sofie Reiners, Jannika Hutter, Mila Engel und Maelle-Tamea Latour. Fotografin: Garnet Thomßen.


Foto, von links: Aliana Schimpf, Romina Pinzari, Svea Fischer und Elisa Konrad. Fotografin: Garnet Thomßen.


 



Lina Thomßen

09.05.2026: Landes-Mastersmeisterschaften in Hildesheim

Foto, von links: Stefan Tramnitzke, Sabine Rossmeisl und Uwe Rossmeisl. Fotograf: Hartmut Lorenz.

Sehr erfolgreich waren die WSSV Masters Sabine Rossmeisl, Stefan Tramnitzke und Uwe Rossmeisl in Hildesheim am 09. Mai. Der Verein "Eintracht Hildesheim" hat in das Wasserparadies Hildesheim geladen um die diesjährigen Landesmeister der Masters zu ermitteln. 180 Teilnehmer aus 59 Vereinen stellten sich der Konkurrenz auf der 25 m Bahn.

Sabine Rossmeisl machte auf ihrer 50 m Brust-Strecke mit hohem Tempo von Anfang an alles klar und siegte in 0:42,36 Sekunden deutlich. Auf ihrer 100 m Strecke musste sie sich knapp geschlagen geben und erreichte den "Silber" Platz in 1:36,09. Stefan Tramnitzke erkämpfte sich den vierten Platz über die 50 m Brust in 0:47,23 Sekunden und steigerte sich über 100 m und 200 m Brust in 1:42,46 und 3:44,04 um jeweils mit der Bronzemedaille belohnt zu werden. Uwe Rossmeisl schaffte es ebenfalls zweimal auf das "Treppchen" über 100 Freistil und 100 Schmetterling in 1:11,58 und 1:27,21 und brachte damit zwei "Silberne" mit nach Hause. Ilona Horst war als Kampfrichterin für den WSSV im Einsatz.

Mit sechs Medaillen aus sieben Starts kann das kleine WSSV Masters Team sehr zufrieden sein. "Es war eine gute Vorbereitung auf die bevorstehenden Deutschen Meisterschaften im Sommer" erklärte Uwe Rossmeisl nach der Veranstaltung.

Die Platzierungen:

1. Platz: Rossmeisl, Sabine (Altersklasse 60) 50 m Brust 0:42,36.
2. Plätze: Rossmeisl, Sabine 100 m Brust 1:36,09. Rossmeisl, Uwe (AK 65) 100 m Freistil 1:11,58, 100 m Schmetterling 1:27,21.
3. Plätze: Tramnitzke, Stefan (AK 45) 100 m Brust 1:42,46, 200 m Brust 3:44,04.





Uwe Rossmeisl

08.05. - 10.05.2026: Norddeutsche Meisterschaften in Braunschweig

Foto: Lukas Angermeyer. Fotografin: Lina Thomßen.

Mit nahezu 750 Aktiven aus 132 Vereinen fanden am vergangenen Wochenende im Braunschweiger "Sportbad Heidberg" die Norddeutschen Meisterschaften im Schwimmen statt – mit Lukas Angermeyer nach jahrelanger Pause erstmals wieder unter Beteiligung des Wilhelmshavener Schwimm- und Sportvereins. Über drei Tage hinweg maßen sich bei über 2500 Starts die schnellsten Schwimmerinnen und Schwimmer der acht nördlichen Bundesländer und kämpften bei der von der SSG Braunschweig ausgerichteten Veranstaltung um Medaillen und Rekorde.

Für Angermeyer war bereits die Qualifikation ein riesiger Erfolg, gerade mal ein Jahr nach seinem Start in den Wettkampfsport sammelte er in den vergangenen Monaten zunächst Medaillen auf Bezirksebene, anschließend auf Landesebene und krönte diese hervorragende Entwicklung nun mit seinem Debut auf einer der größten Schwimmbühnen Deutschlands. Für seinen Start über die 50 Meter Schmetterling hieß es somit zum einen natürlich die bestmögliche Leistung abrufen, zum anderen aber auch Erfahrungen sammeln und die Veranstaltung genießen.

Mit einer Zeit von 27,69 Sekunden schwamm er dann am Samstagvormittag seinem gesamten Lauf davon, schlug in den Top Ten seines Jahrgangs an und bestätigte seinen erst wenige Wochen alten persönlichen Rekord. Aufgrund eines leichten Wacklers vor dem Startsignal folgte anschließend leider eine Disqualifikation, was die Stimmung aber nur kurz trübte. Sowohl Angermeyer selbst als auch Trainerin Lina Thomßen zeigten sich dennoch zufrieden mit den Ergebnissen, denn auch wenn Platzierung und Zeit nun nicht offiziell zählen, sind das souveräne Abrufen seiner Bestzeit und das Mitschwimmen in den Top Ten Norddeutschlands hervorragende Leistungen. Auch die deutlich professionellere Atmosphäre als bei sämtlichen bisher besuchten Wettkämpfen sowie die dabei gesammelten neuen Erfahrungen sorgten für ein gelungenes Wochenende.





Lina Thomßen

06.05.2026: Neue Ausgabe von JadeSport


Die Ausgabe 06-26 der Zeitschrift JadeSport ist ab 06.05.2026 kostenlos an Kiosken und Tankstellen in der Region erhältlich. Berichte mit Mitgliedern der WSSV-Schwimmabteilung sind auf den Seiten 1, 27, 28, 32 und 33 abgedruckt.





Olaf Amelsberg


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