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Berichte (Berichte mit einem "Smiley" sollten nicht allzu ernst genommen werden...)

Foto, von links: Sabine und Uwe Rossmeisl. Fotograf: Wolfgang Haak.

05.08. - 07.08.2022: Deutsche Mastersmeisterschaften in GeraSabine Rossmeisl verteidigt ihren Meistertitel

Bei den 53. Deutschen Meisterschaften der Masters im Schwimmen vom 5. bis 7. August 2022 im thüringischen Gera kämpften bei extremer Hitze mehr als 600 Teilnehmende aus allen 16 Bundesländern in allen Altersklassen um das begehrte Edelmetall. Für den WSSV waren Sabine und Uwe Rossmeisl am Start.

Über 100 m Brust kam wieder keine Schwimmerin aus der AK 60 an Sabine Rossmeisl vorbei. Von Anfang an zeigte sie keine Schwäche. Die Goldmedaille und der Meistertitel waren Lohn für die Anstrengungen. Über die 50-m-Strecke musste sie sich nur knapp geschlagen geben und sicherte sich die Silbermedaille.

Uwe Rossmeisl erkämpfte sich einen 5. Platz über die 50-m-Brust-Strecke und eine Top-10-Platzierung über 50 m Schmetterling.

Foto: Uwe Rossmeisl.

Der SV Gera war Ausrichter der Veranstaltung und organisierte ein Top-Schwimmevent im Hofwiesenbad. Der MDR Thüringen brachte durchgehend Fernsehbeiträge und würdigte die herausragenden Leistungen.

Die beiden WSSV-Masters fühlen sich gut vorbereitet für die kommenden Europameisterschaften Ende August in Rom.

Die Platzierungen:

1. Platz: Sabine Rossmeisl (Altersklasse 60) 100 m Brust 1:36,37.

2. Platz: S. Rossmeisl 50 m Brust 0:43,22.



Uwe Rossmeisl


Foto, von links: Olaf Amelsberg, Stefan Tramnitzke, Maike Amelsberg, Miriam Obersteller, Lina Thomßen und Hans-Joachim Bäcker. Fotografin: Silke Amelsberg.

09.07.2022: Landes-Mastersmeisterschaften in Quakenbrück

Am 09.07.2022 nutzten fünf Masters-Aktive vom Wilhelmshavener SSV die Gelegenheit, sich bei den Landes-Mastersmeisterschaften, welche durch den TSV Quakenbrück im Freibad Quakenbrück ausgerichtet wurden, mal wieder mit anderen Schwimmsportler(inne)n aus ganz Niedersachsen im Schwimmbecken zu messen. Bei bewölktem Himmel und einer Lufttemperatur um die 20 Grad gingen Maike Amelsberg (Altersklasse 20), Olaf Amelsberg (AK 50), Hans-Joachim Bäcker (AK 25), Miriam Obersteller (AK 25) und Stefan Tramnitzke (AK 40) für insgesamt 18 Einzel- und zwei Staffelstarts auf der 50m-Bahn an den Start. Für Maike Amelsberg, Hans-Joachim Bäcker und Miriam Obersteller war es die erste Teilnahme bei den Landes-Mastersmeisterschaften. Am Ende konnten sich die WSSV-Schwimmer über 12 Podiumsplätze freuen. Erfolgreichster WSSV-Schwimmer war der Debütant Hans-Joachim Bäcker, der sich bei seinen drei Einzelstarts über 50m, 100m und 200m Brust jeweils den 1. Platz sicherte und am Ende für die beste Einzelleistung, gemessen an den zu vergebenen FINA-Punkten, in seiner Altersklasse über 50m Brust in 0:32,42 (706 Punkte) geehrt wurde. Bei den beiden Mixed-Staffeln bestehend aus Maike Amelsberg, Olaf Amelsberg, Hans-Joachim Bäcker und Miriam Obersteller verfehlten die WSSV-Schwimmer sowohl über 4 x 50m Lagen als auch über 4 x 50m Freistil das Podium und erreichten jeweils den 4. Platz.

Unterstützt wurden die WSSV-Aktiven von der Kampfrichterin Lina Thomßen.

Insgesamt waren 134 Aktive aus 36 Vereinen für 448 Einzelstarts und 35 Staffelstarts gemeldet.

Die Platzierungen:

1. Plätze: Hans-Joachim Bäcker (AK 25) 50m Brust 0:32,42, 100m Brust 1:14,87, 200m Brust 2:43,27. Stefan Tramnitzke (AK 40) 100m Brust 1:48,95, 200m Brust 3:56,77.

2. Plätze: Miriam Obersteller (AK 25) 50m Rücken 0:48,36, 100m Rücken 1:43,38. Tramnitzke 50 m Brust 0:48,54.

3. Plätze: Olaf Amelsberg (AK 50) 50m Brust 0:45,50, 50m Schmetterling 0:41,34, 50m Freistil 0:32,70. Obersteller 800m Freistil 16:56,84. 



Stefan Tramnitzke





25.06.2022: "Artland-Schwimmfest" in Quakenbrück

Fotograf: Ingo Thomßen.

Drei Jahre ist es her, dass das letzte Artland-Schwimmfest stattfinden konnte. Das Team, dass der Wilhelmshavener SSV nach langer schwieriger coronadominierter Zeit nun zum erstmals wieder stattfindenden Wettkampf in das Freibad von Quakenbrück entsenden konnte, wurde kurzfristig durch krankheitsbedingte (und andere) Ausfälle von 28 auf 18 dezimiert. Die verbliebenen Schwimmer:innen ließen sich dadurch aber keineswegs demotivieren, sondern gaben bei prallem Sonnenschein und tropischen Temperaturen Vollgas. Das führte zu einer das Trainerteam vollends zufriedenstellenden Bilanz von ganzen 43 Medaillen. Elf goldene, 16 silberne und 16 Bronzemedaillen konnten Stefan Tramnitzke und Lina Thomßen am Beckenrand verbuchen. Die beiden erfolgreichsten Athleten des WSSV waren Marius Reese (2011) und Lars Tramnitzke (2003) mit jeweils zweimal Gold und jeweils einmal Silber und Bronze. Mats Oskar Wagner (2012) holte einmal Gold und dreimal Silber. Die erfolgreichste weibliche Teilnehmerin, Janne Thomßen (2009), kam auf zwei Goldmedaillen und einmal Bronze. Fast genauso erfolgreich waren Celina Haake (2007) und die jüngste Teilnehmerin des WSSV, Jannika Hutter (2014), die beide einen kompletten Medaillensatz mit nach Hause nehmen konnten. Cataleya Szokolinski (2013), die erst seit kurzer Zeit intensiver trainiert, kam ebenso bei jedem ihrer vier Starts auf einen Medaillenplatz (dreimal Silber, einmal Bronze), wie auch Lotta Feus (je zweimal Silber und Bronze).

Die Platzierungen:

1. Plätze: Charlotte Belitz (Jahrgang 2006) 50 m Freistil 0:30,54. Celina Haake (2007) 50 m Schmetterling 0:32,02. Jannika Hutter (2014) 100 m Rücken 2:08,36. Marius Reese (2011) 200 m Rücken 4:39,44, 200 m Freistil 3:59,46. Florian Schomberg (2008) 200 m Rücken 3:49,58. Janne Thomßen (2009) 50 m Brust 0:40,08, 100 m Brust 1:35,59. Lars Tramnitzke (2003) 200 m Lagen 3:04,12, 100 m Schmetterling 1:30,07. Mats Oskar Wagner (2012) 100 m Rücken 2:17,14.

2. Plätze: Lotta Feus (2012) 50 m Brust 1:03,22, 200 m Freistil 4:00,03. Haake 50 m Freistil 0:29,70. Hutter 100 m Freistil 2:16,07. Amelie Pirschel (2013) 50 m Brust 1:04,55.M. Reese 100 m Brust 2:14,60. Cataleya Szokolinski (2013) 100 m Freistil 2:03,37, 100 m Brust 2:19,21, 50 m Freistil 0:51,99. Lina Thomßen (Altersklasse 20) 100 m Rücken 1:27,33. Lina Tönnies (2012) 50 m Rücken 1:07,76. Tramnitzke 50 m Freistil 0:32,20. Wagner 50 m Rücken 0:58,66, 100 m Freistil 2:05,25, 50 m Freistil 0:56,47.

3. Plätze: Feus 100 m Freistil 1:47,34, 50 m Freistil 0:46,57. Haake 800 m Freistil 10:49,42. Hutter 50 m Freistil 1:03,01. Thore Pardeyke (2010) 100 m Rücken 2:08,68. Pirschel 100 m Brust 2:31,88, 50 m Freistil 1:06,25. Johanna Reese (2011) 200 m Lagen 4:11,72. M. Reese 50 m Freistil 0:49,65. Rune Schmitz (2013) 100 m Freistil 2:11,43. Schomberg 200 m Freistil 3:07,62. Szokolinski 50 m Rücken 1:08,61. J. Thomßen 100 m Freistil 1:16,59. Tönnies 200 m Freistil 5:07,99. Tramnitzke 200 m Freistil 2:58,73. 





Ingo Thomßen


Fotograf: Ingo Thomßen.

14.05.2022: WSSV-Vergleichsschwimmfest im Nautimo

Obwohl Schwimmen eine Individualsportart ist, stand das Team im Mittelpunkt beim gastgebenden Verein des 46. Internationalen Vergleichsschwimmfestes des Wilhelmshavener SSV am vergangenen Samstag im Wilhelmshavener Nautimo. Immer, wenn Mitglieder der WSSV- Schwimmabteilung im Wasser waren, konnte man das an den alles übertönenden Anfeuerungsrufen in der Halle erkennen. Ganz besonders galt das beim Höhepunkt der Veranstaltung, den 4x50 Meter Lagen Pokalstaffel, bei der die weibliche Mannschaft der Jahrgänge 2005 bis 2008 sich mit einer Zeit von 2:16,59 Minuten gegen die gesamte Konkurrenz durchsetzen und dafür den Siegerpokal entgegennehmen konnte. In der Besetzung Jasmin Elpel, Janneke Lobeck, Celina Haake und Charlotte Belitz verwiesen sie die Gegnerinnen des TSV Otterndorf mit über fünf Sekunden Vorsprung auf den zweiten Platz. Die männliche Mannschaft der gleichen Altersklasse schaffte es in der Besetzung Tom Bielarz, Timon Settekorn, Luca Mathis Jantzen und Keno Maiwald in 2:15,96 auf den Bronzerang. Nur unwesentlich leiser ging es bei den Einzelwettkämpfen zu, wobei die Jüngsten den Größeren in nichts nachstanden. Das half sicher auch der jüngsten WSSV-Schwimmerin Mia Lafrenz (Jahrgang 2016), die sich bei ihrem ersten Wettkampf sogar gegen einige 2015er durchsetzen und einmal den dritten und zweimal den vierten Platz belegen konnte. Somit war es ein gelungenes Wettkampfdebut für sie, wie auch für Emma Woogk (2015), die je einmal den ersten und den dritten Platz belegte und auch für Anneke Lescau (2015) die es dreimal auf den Silberrang schaffte. Auch Amy Müller sprang zum ersten Mal in ein Wettkampfbecken.

Am Wettkampfende, nach über acht Stunden in der durch die Sonne und die Stimmung stark aufgeheizten Halle verzeichnete das Trainerteam des WSSV 59 Podestplätze, davon ganze 29 mal Gold.

Zudem wurden bei 166 Einzelstarts von den WSSV-Athlet:innen 136 neue persönliche Bestzeiten präsentiert, wobei gerade auch von den jüngeren Jahrgängen und den Jugendlichen viele erst kürzlich aufgestellte Rekorde unterboten wurden. Ein lupenreines Ergebnis mit ausschließlich neuen B-estzeiten bei all ihren Einzelstarts konnten Celina Haake, Jannika Hutter, Johanna Reese, Lotta Feus, Finn Eric Lescau und Rune Köhler-Schmitz vorweisen.  Bei den Masters steuerten Miriam Obersteller und Olaf Amelsberg jeweils vier Goldmedaillen bei. Bei den Jugendlichen konnten Luca Mathis Jantzen (Jahrgang 2006) und Timon Settekorn (2007) mit je drei ersten und einem zweiten Platz glänzen. Janne Thomßen (2009) kam auf zweimal Gold und je einmal Silber und Bronze, Das gleiche galt für Lars Tramnitzke (2003). Tom Bielarz (2007) erschwamm sich zwei erste und einen zweiten Platz, Charlotte Belitz zwei zweite und einen ersten. Celina Haake (2007) und Lara Vujevic (2000) kamen jeweils zweimal auf den ersten Rang, Lara zusätzlich einmal auf den dritten. Für Janneke Lobeck (2005), Cedric-Noel Kallweit (2012) und Finn Eric Lescau (2012) gab es jeweils einmal Gold und Silber. Jasmin Elpel holte sich zweimal Silber.

Mit einer nach der Punkteliste des Weltschwimmverbandes beste Einzelleistung in ihrem Jahrgang konnten Charlotte Belitz (2006) über 50m Freistil, Celina Haake (2007) über 50m Schmetterling, Janne Thomßen (2009) über 50m Brust und Luca Mathis Jantzen über 50m Freistil glänzen. Bei den Masters schafften dies in ihrer Altersklasse Miriam Obersteller (AK25) über 50m Rücken und Olaf Amelsberg (AK50) über 50m Brust.

Im Kampfgericht tätig für den WSSV waren Holger Glattner als Schiedsrichter, Axel Obersteller, Olaf Amelsberg, Sabine Titz, Markus Bielarz, Lars Wienecke, Wofgang van Acken, Tanja Amelsberg, Igor Großklaus, Elisabeth Haake, Miriam Obersteller, Kerstin Elpel, Miriam Belitz, Sandra Jantzen Schoenrock, Carolin Czerwinske und Volker Palm.

Außerdem unterstützten dankenswerterweise viele Eltern das durch Corona stark reduzierte Trainerteam und halfen so einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung zu ermöglichen.

Die Platzierungen:

1. Plätze: Amelsberg, Olaf (1970, AK50) 100L 1:30,10, 100B 1:36,33, 50S 0:41,73, 50B 0:43,28; Belitz, Charlotte (2006) 50F 0:29,68; Bielarz, Tom (2007) 200F 2:30,16, 100R 1:24,03; Haake, Celina (2007) 50S 0:31,20, 100R 1:15,26; Jantzen, Luca Mathis (2006) 50R 0:30,45, 50F 0:26,02, 50S 0:29,69; Kallweit, Cedric-Noel (2012) 100B 2:07,40; Lescau, Finn Eric (2012) 50B 0:59,45; Lobeck, Janneke (2005) 50R 0:36,34; Obersteller, Miriam (1993, AK 25) 100L 1:41,67, 50R 0:44,00, 100R 1:36,49, 100F 1:28,21; Settekorn, Timon (2007) 100B 1:23,62, 50B 0:38,22, 100F 1:05,38; Thomßen, Janne (2009) 100B 1:33,44, 50B 0:40,00; Vujevic, Lara (2000) 100B 1:24,75, 50B 0:38,48; Woogk, Emma (2015) 25F 0:30,75; 4x50m Lagen Pokalstaffel weiblich: 2:16,59 Jasmin Elpel (50R 0:36,38), Janneke Lobeck (50B 0:38,78), Celina Haake (50S 0:31,80), Charlotte Belitz (50F 0:29,63).

2. Plätze: Belitz 100L 1:19,16, 100F 1:07,21; Bielarz 50R 0:38,31; Elpel, Jasmin (2005) 50R 0:36,34, 50B 0:39,90; Jantzen 50B 0:35,89; Kallweit 50B 1:00,12; Krumme, Bennet (2011) 100R 2:23,96; Lescau, Anneke (2015) 25B 0:36,09, 25R 0:30,97, 25F 0:31,31; Lescau, F: 100B 2:10,85; Lobeck 50S 0:34,05; Oldenettel, Amelie (2013) 200F 3:54,96; Reese, Johanna (2011) 100L 2:04,71; Settekorn 50F 0:27,59; Thomßen, J. 100L 1:26,65; Tramnitzke, Lars (2003, Junior) 100L 1:19,35, 100B 1:27,47; Wagner, Mats Oskar (2012) 50R 0:56,78.

3. Plätze: Lafrenz, Mia (2016) 25R 0:34,06; Müller, Collin (2011) 50B 1:03,89; Oetken, Raul (2010) 100R 2:12,58; Oldenettel 100B 1:59,36, 50B 0:54,41, 100F 1:53,38; Thomßen, J. 50F 0:34,04; Tramnitzke 50B 0:39,70; Vujevic 50F 0:30,79; Woogk 25B 0:39,35; 4x50m Lagen Pokalstaffel männlich: 2:15,96 Tom Bielarz (50R 0:38,86), Timon Settekorn (50B 0:36,23), Luca Mathis Jantzen (50S 0:31,12), Keno Maywald (50F 0:29,75).



Ingo Thomßen


12.05.2022: Neue Ausgabe von  

Die neue Ausgabe 06-22 der Zeitschrift JadeSport ist ab 12.05.2022 kostenlos an Kiosken und Tankstellen in der Region erhältlich. Berichte mit Mitgliedern der WSSV-Schwimmabteilung sind auf den Seiten 20, 21, 27, 28, 30 und 31 abgedruckt.



Olaf Amelsberg

06.05. - 08.05.2022: Norddeutsche Meisterschaften in Hannover

Foto, von links: Celina Haake und Luca Mathis Jantzen. Fotograf: Ole Jantzen.

Drei Aktive des Wilhelmshavener SSV hatten sich für die Norddeutschen Meisterschaften, die vom 06. bis zum 08. Mai in Hannover stattfanden, mit insgesamt sechs erreichten Pflichtzeiten qualifiziert. Da Meret Retzlaff (2006) verletzungsbedingt absagen musste, reisten nur Luca Mathis Jantzen (2006) und Celina Haake (2007) in die Landeshauptstadt, um sich dort im Stadionbad mit insgesamt 689 Schwimmer:innen aus 133 norddeutschen Vereinen zu messen. Jantzen kam bei seinem ersten Start, der über die 50 m Schmetterling-Strecke ging auf den 30. Platz. Besser lief es auf seiner Paradestrecke über 50 m Freistil. Hier kam er mit einer neuen persönlichen Bestzeit von 25,86 Sekunden auf den zehnten Platz. Mit dieser Leistung war Trainer Ole Jantzen dann ebenso zufrieden, wie mit der von Celina über die gleiche Strecke. Auch sie setzte sich über 50 m Freistil gegen einen Großteil ihrer Konkurrentinnen durch, schaffte den Sprung in die Top Ten nicht ganz und kam mit einer Zeit von 28,97 Sekunden auf den elften Platz.

Sandra Jantzen unterstützte das Kampfgericht auf der von der SGS Hannover für den Norddeutschen Schwimmverband ausgerichteten Veranstaltung.




Ingo Thomßen



Foto, von links: Keno Maywald, Timon Settekorn, Celina Haake, Luca Mathis Jantzen, Meret Retzlaff, Ole Jantzen und Janne Thomßen. Fotograf: Ingo Thomßen.

23.04. - 24.04.2022: Landesmeisterschaften in BraunschweigMeret Retzlaff Vize-Jahrgangsmeisterin über 200m Schmetterling - 15 Top Ten Platzierungen für den Wilhelmshavener SSV 

Zwei Tage lang konkurrierten sechs Aktive des Wilhelmshavener SSV mit 635 weiteren Schwimmer:innen aus 90 niedersächsischen Vereinen um das begehrte Edelmetall mit Silhouette des zweitgrößten deutschen Bundeslandes. 2683 Einzel- und 67 Staffelstarts verzeichnete der Ausrichter, die SSG Braunschweig, am Ende des Wochenendes. „Bei 19 Starts sprangen 15-Top-Ten Platzierungen für meine Aktiven heraus. Das zeigt die in der Breite sehr gute Leistung der LG1-Schwimmer:innen“ resümierte Trainer Ole Jantzen am Ende Landesmeisterschaften am 23. und 24. April 2022 im Sportbad Heidberg in Braunschweig.

Das angepeilte Ziel erreichte Meret Retzlaff (Jahrgang 2006) mit einer Silbermedaille und damit dem Vizemeistertitel bei ihrem Start über 200m Schmetterling einer Zeit von 2:47,38 Minuten. Auch bei ihren weiteren Starts landete sie mit zwei fünften Plätzen (200m Lagen und 50m Schmetterling), zwei sechsten Platz (50m und 100m Freistil) und einem siebten Platz über 50m Rücken immer unter den ersten zehn ihres Jahrganges. Ebenso gelang es Luca Mathis Jantzen (2006), sich bei allen fünf Starts in den Top Ten zu platzieren. Die beste Leistung war dabei der fünfte Rang über 50m Freistil. Ein sechster (50m Schmetterling), ein siebter (100m Freistil), ein neunter (100m Rücken) und ein zehnter Platz über 50m Rücken ergänzten seine Bilanz. Janne Thomßen (2009) konnte ebenfalls einen fünften Platz (50m Brust) als beste Platzierung vorweisen, dazu kam als weiter Platzierung unter den besten zehn Rang neun über 100m Brust. Celina Haake (2007) schwamm über 100m Freistil auf Patz acht und über 50m Freistil auf Rang zehn. Timon Settekorn (2007) konnte sich über 50m Freistil im Mittelfeld platzieren. Keno Maywald (2007) startete ebenfalls über die gleiche Strecke.

Zwei weitere Pflichtzeiten für die Norddeutschen Meisterschaften im Mai in Hannover steuerten Luca Jantzen über 50m Schmetterling und Celina Haake über die 50m Freistil-Strecke noch dem WSSV-Konto bei.



 Ingo Thomßen


 

21.04.2022: Neue Ausgabe von   


Die neue Ausgabe 05-22 der Zeitschrift JadeSport ist ab 21.04.2022 kostenlos an Kiosken und Tankstellen in der Region erhältlich. Berichte mit Mitgliedern der WSSV-Schwimmabteilung sind auf den Seiten 26, 27, 38, 43, 44 und 45 abgedruckt.

 



Olaf Amelsberg

15.04. - 16.04.2022: Ostermeeting in Wardenburg

Fotografin: Garnet Thomßen.

Ordentlich abgeräumt haben vor allem die jüngsten Mitglieder der WSSV-Schwimmabteilung beim 25. Internationalen Ostermeeting in Wardenburg am Karfreitag und Ostersamstag. Zur Jubiläumsausgabe des traditionell letzten vor den Landesmeisterschaften stattfindenden Wettkampf waren neun männliche und 15 weibliche Aktive angetreten. Für einen Großteil von ihnen war dies allerdings nicht der Grund zur Teilnahme an der Veranstaltung in dem Ort an der Hunte, da sie noch nicht das Mindestalter für die Teilnahme an den niedersächsischen Meisterschaften haben.

Dies hielt sie jedoch nicht davon ab, alles aus sich herauszuholen und insgesamt 16 Medaillen mit zurück in die Jadestadt zu bringen. Die meisten steuerte die neunjährige Amelie Oldenettel dazu bei. Sie schaffte das Kunststück, sich bei jedem ihrer sechs Starts einen Podestplatz zu sichern. Zwei erste (200m Rücken und 50m Freistil), drei zweite und einen dritten Platz umfasste ihre beeindruckende Bilanz. Eine der beiden jüngsten Schwimmerinnen von der Jade, Jannika Hutter (2014) überzeugte mit je einer Medaille bei jedem ihrer vier Starts. Neben dreimal Silber gab es für Sie einmal goldenes Edelmetall über 50m Brust. Die zehnjährige Lotta Feus gewann über 200m Rücken und holte Silber über 200m Freistil. Gold über 50m Brust holte sich Janne Thomßen (2009). Bronze gab es für die zweite 2014 Geborene, Finya Ramelow, über 50m Rücken. Auch Jakob Vollmeyer (2010) und Thore Pardeyke (2010) freuten sich über je eine Bronzemedaille. Über 63 neue persönlich Bestzeiten bei 99 Starts freuten sich die Trainer Ole Jantzen, Stefan Tramnitzke und Lina Thomßen, die in Bezug auf ihren erfolgreichen Nachwuchs optimistisch in die Zukunft der Schwimmabteilung schaut. „Nicht nur die Leistungen stimmen, auch sind die Fördergruppen in der kurzen Zeit, in der nach all den notwendigen Beschränkungen durch Corona wieder „normal“ trainiert werden kann und Wettkämpfe stattfinden, zu einem echten Team zusammengewachsen.“

Im Kampfgericht engagierten sich Sandra Jantzen und, als Starter, Axel Obersteller.

Die Platzierungen:

1. Plätze: Lotta Feus (Jahrgang 2012) 200 m Rücken 4:27,41. Jannika Hutter (2014) 50 m Brust 1:06,28. Amelie Oldenettel (2013) 50 m Freistil 0:45,05, 200 m Rücken 4:06,53. Janne Thomßen (2009) 50 m Brust 0:39,58.

2. Plätze: Feus 200 m Freistil 3:56,64. Hutter 50 m Freistil 1:11,35, 100 m Freistil 2:23,15, 50 m Rücken 1:08,59. Oldenettel 50 m Brust 0:54,75, 50 m Rücken 0:53,16, 100 m Brust 1:59,91.

3. Plätze: Oldenettel 100 m Rücken 1:58,91. Thore Pardeyke (2010) 50 m Rücken 0:52,05. Finya Ramelow (2014) 50 m Rücken 1:24,94. Jakob Vollmeyer (2010) 100 m Freistil 2:07,06.



Ingo Thomßen


Freuen sich schon auf das Training und haben bereits an Freiwasser-Wettkämpfen teilgenommen: die WSSV-Masters-Aktiven (von links:) Alexander Sonneborn, Olaf Amelsberg und Cornelia Ennen (neue Freiwasserwartin).

01.04.2022: Neues Pflicht-Training am Mittwoch: Freiwasserschwimmen für alle Gruppen

Rechtzeitig zum Beginn der Sommerzeit wird das Wochen-Trainingsprogramm der WSSV-Schwimmabteilung um eine weitere Einheit ergänzt: das Outdoor-Schwimmen in Naturgewässern. Auf vielfachen Wunsch aus den Reihen der Abteilung hat der Vorstand am 30.03.2022 folgenden Beschluss gefasst:

"In den Monaten April bis Oktober findet für alle Schwimmgruppen (Ausnahme: Schwimmschüler/-innen und ältere Masters) verpflichtend Freiwasserschwimmen statt. Dieses wird grundsätzlich jeden Mittwoch im wöchentlichen Wechsel in einem Fließ- und einem stehenden Gewässer unter Aufsicht von mindestens zwei lizenzierten Trainern/-innen durchgeführt. Näheres regelt der Freiwasserwart im Einvernehmen mit dem Schwimmwart."

Schwimm-Gelegenheiten gibt es in der Hafenstadt Wilhelmshaven bekanntlich genug, sodass es der neu ernannten Freiwasserwartin Cornelia Ennen (Vorstandsmitglied Nr. 12, siehe rechtes Foto) nicht schwer fiel, geeignete Trainingsstätten zu bestimmen. Diese sind, jeweils pro Monat:

  • Woche 1: Nordsee* (Containerterminal - Tanklager-Löschbrücke: ca. 2400 m, Foto 1)
  • Woche 2: Großer Hafen (Kaiser-Wilhelm-Brücke - Grodendamm: ca. 1 400 m, Foto 2)
  • Woche 3: Maade* (Hooksieler Landstraße - Bundesstraße: ca. 1 000 m, Foto 3)
  • Woche 4: Ems-Jade-Kanal (Mariensiel - Ebkeriege: ca. 500 m, Foto 4)

*) abhängig von Wasserstand und Strömung

Foto 1: Nordsee (Containerterminal - Tanklager-Löschbrücke: ca. 2400 m)


Foto 2: Großer Hafen (Kaiser-Wilhelm-Brücke - Grodendamm: ca. 1 400 m)


Foto 3: Maade* (Hooksieler Landstraße - Bundesstraße: ca. 1 000 m)


Foto 4: Ems-Jade-Kanal (Mariensiel - Ebkeriege: ca. 500 m)


Treffpunkt ist jeden Mittwoch um 17.45 Uhr an der WSSV-Sporthalle: Dort wird dann - in Abhängigkeit von den aktuellen Gegebenheiten (Hochwasserzeiten, Witterung etc.) - gemeinsam entschieden, ob und gegebenenfalls in welchem Gewässer tatsächlich geschwommen wird (Schlechtwetter-Alternative: Athletiktraining in der Sporthalle). Das Training findet ab mindestens 5 Grad Wasser- und 10 Grad Lufttemperatur statt, nach Absprache auch bei extremeren Bedingungen.

Neoprenanzüge sind zwar empfehlenswert, aber nicht zwingend erforderlich - wie das nebenstehende Foto von unserem Abteilungsleiter Uwe Rossmeisl beweist. Die Anzüge wurden bereits bestellt und können ab sofort zum vergünstigten Sonderpreis von je 299 Euro in der Geschäftsstelle (Telefon: 04421/81315) käuflich erworben werden.

Freiwasser-Schwimmer in gewagtem Outfit: Abteilungsleiter Uwe Rossmeisl.

Die Vorteile des neuen Trainingsangebots liegen auf der Hand:

  • Kräftigung des Immunsystems aufgrund der niedrigeren Temperaturen,
  • Training von Koordination und Kondition durch Langstreckenschwimmen (kein "Kachelnzählen"),
  • Stärkung des Selbstbewusstseins durch Gewöhnung an unbekannte Gewässer(tiefen),
  • Förderung des Teamgeistes durch gruppenübergreifendes Schwimmen
  • und natürlich: Vorbereitung auf Freiwasser-Schwimmwettkämpfe.

 

Auch Vorstandssprecher Gerald Legrand unterstreicht die Bedeutung dieses weiteren WSSV-"Alleinstellungsmerkmals" im Schwimmkreis: "Genau das macht unsere Vorzeige-Abteilung so einzigartig. Im Übrigen begrüße ich ausdrücklich die Schaffung eines weiteren Vorstandspostens im Sinne der Mitgliederbindung!"

Es wird abschließend noch einmal darauf hingewiesen, dass das Freiwasser-Training nicht optional, sondern für alle Abteilungsmitglieder obligatorisch ist. Lediglich Kinder in der Schwimmausbildung sowie Masters der Altersklassen 80 und älter sind hiervon ausgenommen.

Für Fragen und Anregungen steht die Freiwasserwartin unter der E-Mail-Adresse freiwasser@schwimmen-wssv.de gern zur Verfügung: Dorthin können auch eigene Bilddokumente zur Veröffentlichung auf dieser Webseite übersandt werden! Über weitere Trainingsmöglichkeiten in Gewässern der Umgebung gibt zudem das nachstehende Info-Schreiben vom 22.04.2020 Auskunft.

Start des ersten Freiwasserschwimmens ist am 6. April: Der Vorstand wünscht allen Aktiven viel Spaß und stets gute Trainingsbedingungen!




Olaf Amelsberg

 


Foto, von links: Meret Retzlaff, Trainer Ole Jantzen und Luca Mathis Jantzen. Fotografin: Sandra Jantzen-Schoenrock.

26.03.2022: "Maximare Swim Cup" in Hamm

 

Mit Luca Mathis Jantzen und Meret Retzlaff (beide Jahrgang 2006) fuhr WSSV-Trainer Ole Jantzen am Samstag, den 25.03.2022 zum Maximare Swim Cup nach Hamm. Der Wettkampf, bei dem 255 Aktive auf die Jagd nach Edelmetall gingen, fand auf der 50m-Bahn statt. Diese Bahnlänge ist Voraussetzung dafür, sich für Norddeutsche und Deutsche Meisterschaften qualifizieren zu können. So holte sich Meret dann auch über die 50 Meter Schmetterling-Strecke ihre zweite Pflichtzeit (die vierte für den WSSV insgesamt neben zwei Zeiten von Luca Jantzen) für die Norddeutschen Meisterschaften Anfang Mai. Und auch medaillenmäßig räumten die beiden Jadestädter richtig ab. Neben zwei ersten und einem zweiten Platz in der Jugend A holte sich Luca auch einmal Silber und einmal Bronze in einmal Bronze in der offenen Klasse. Trainer Jantzen freute sich über sechs persönliche neue Bestzeiten bei den acht Starts seiner beiden Schützlinge. Hochzufrieden geht nun der Blick in Richtung der Landesmeisterschaften im April in Braunschweig und Norddeutscher Meisterschaften im Mai im Stadionbad in Hannover.

 

Die Platzierungen (o. = offene Wertung):

1. Plätze: Luca Mathis Jantzen (Jahrgang 2006) 50 m Freistil 0:26,16 (o. 3.), 100 m Freistil 0:58,10 (o. 2.). Meret Retzlaff (2006) 50 m Freistil 0:29,67, 50 m Schmetterling 0:31,36 (o. 3.), 200 m Lagen 2:44,62.

2. Platz: Jantzen 50 m Rücken 0:32,48.

3. Platz: Retzlaff 50 m Rücken 0:36,31.





Ingo Thomßen






19.03. - 20.03.2022: Kreismeisterschaften "kurze Strecken" in Varel

Fotograf: Ingo Thomßen.

68 erste Plätze, davon 15 in der offenen Wertung und der offenen Altersklassenwertung, insgesamt 115 Podestplätze!  Überaus zufrieden mit diesem Resultat waren die Trainer:innen der WSSV-Aktiven nach den Kreismeisterschaften des Schwimmkreises Wilhelmshaven, die gemeinsam mit denen des Schwimmkreises Friesland im Vareler Hallenbad ausgetragen wurden. 70 persönliche Bestzeiten konnten die 36 Athlet:innen bei 135 Sprüngen in das Wettkampfbecken vorweisen. Besonders erfreulich war, das der jüngste Nachwuchs so zahlreich angetreten war und gleich viele Medaillenplätze vorweisen konnte. Auch die allerjüngste Teilnehmerin der gesamten Meisterschaft, Jannika Hutter Jg. 2014 freute sich über zweimal Gold.

Foto, von links: Amelie Pirschel und Rune Schmitz. Fotografin: Lina Thomßen.

Mit vier Kreismeistertiteln bei ebenfalls vier Kreisjahrgangstiteln hatte Luca Mathis Jantzen (Jg. 2006) eine makellose Bilanz vorzuweisen. Auf vier Altersklassensiege plus zweimal Silber und einmal Bronze in der offenen Wertung kam Lina Thomßen (2001). Meret Retzlaff (2006),die krankheitsbedingt nur die erste Hälfte ihrer geplanten Starts absolvieren konnte, kam trotzdem auf drei Jahrgangstitel und zwei Kreismeistertitel und einmal Silber in der offenen Wertung. Janne Thomßen (2009) hatte mit einem Kreismeistertitel und je zweimal Silber und Bronze in der offenen Wertung neben ihren acht Jahrgangstiteln insgesamt 13 mal Edelmetall vorzuweisen. Auch Lars Tramnitzke (2004) war mit einem Sieg und zwei Silbermedaillen in der offenen und zwei ersten und fünf zweiten Plätzen in der Jahrgangswertung überaus erfolgreich. Janneke Lobeck (2005) holte sich einmal den kompletten Medaillensatz in der offenen und drei Titel in der Jahrgangswertung. Auch Celina Haake (2007) musste, wie ihre Teamkollegin Meret, am zweiten Wettkampftag aussetzen, schaffte es aber am ersten in der offenen Wertung je einmal auf Rang eins und zwei und holte zwei Jahrgangstitel. Lara Vujevic tat es ihr in der offenen Wertung gleich. Timon Settekorn (2007) erreichte bei allen vier Starts sowohl den Jahrgangstitel als auch Bronze in der offenen Wertung. Cedrik-Noel Kallweit (2012) punktete mit vier Jahrgangssiegen, Lotta Feus ebenfalls, zudem einmal mit Silber und Florian Schomburg (2008) mit zweien und dreimal Silber.  Ebenso über erste Plätze freuen konnten sich Keno Maywald, Amelie Oldenettel, Marius Reese, Charlotte Belitz, Julius Schug, Bennet Krumme, Raul Oetken, Amelie Pirschel, Katharina und Johanna Reese, Finn Eric Lescau. Rune Schmitz, Jacob Vollmeyer, Janina Reese, Miriam Obersteller, Lina Tönnies, Lena Ramelow und Maike Amelsberg kamen einmal oder mehrfach auf das Treppchen.

Drei weitere Pflichtzeiten für die Landesmeisterschaften in Hannover konnten die WSSVer noch ihrem Konto hinzufügen und so auf insgesamt 22 erhöhen.

Als Kampfrichter waren tätig: Olaf Amelsberg (Schiedsrichter), Sabine Titz, Kerstin Retzlaff, Lars Wienecke, Sandra Jantzen-Schoenrock, Tanja Amelsberg, Axel Obersteller und Miriam Belitz.

Die Platzierungen:

1. Plätze: Belitz, Charlotte (2006) 100F 1:06,64; Feus, Lotta (2012) 100R 2:13,96; 200F 4:05,29; 100F 1:50,44; 200R 4:40,48; Haake, Celina (2007) 100B 1:28,41; 200F 2:19,49; Hutter, Jannika (2014) 100R 2:33,78; 100F 2:35,72; Jantzen, Luca Mathis (2006) 100F 0:55,85; 100L 1:08,80; 100R 1:06,08; 200F 2:12,59; Kallweit, Cedric-Noel (2012) 100F 2:01,38; 200B 4:37,68; 100R 2:11,54; 200F 4:30,90; Krumme, Bennet (2011) 100F 2:00,03; Lescau, Finn Eric (2012) 100B 2:28,34; Lobeck, Janneke (2005) 100F 1:11,51; 100L 1:19,77; 200B 3:15,57; Maywald, Keno (2007) 100L 1:21,43; 200L 3:03,07; Oetken, Raul (2010) 100F 2:12,28; 100R 2:18,78; Oldenettel, Amelie (2013) 100F 1:48,26; 200R 4:02,63; Pirschel, Amelie (2013) 100B 2:25,91; Reese, Johanna (2011) 100R 2:20,97; 100F 2:00,55; Reese, Katharina (2006) 100B 2:03,11; 100L 1:47,46; Reese, Marius (2011) 100R 2:16,33; 200F 5:07,26; Retzlaff, Meret (2006) 200S 2:42,71; 100R 1:17,37; 200L 2:39,45; Schomberg, Florian (2008) 200R 3:56,52; 400F 6:47,93; Schug, Julius (2013) 100F 1:58,39; Settekorn, Timon (2007) 100F 1:04,06; 200B 3:09,26; 100B 1:24,47; 200F 2:27,66; Thomßen, Janne (2009) 100B 1:27,94; 100R 1:29,22; 200F 2:43,53; 200L 3:06,90; 100F 1:12,09; 100L 1:25,36; 200B 3:22,19; 100S 1:44,28; Thomßen, Lina (2001) 200L 2:55,32; 100F 1:07,07; 100L 1:19,81; 400F 5:20,75; Tramnitzke, Lars (2003) 200B 3:09,22; 200S 3:14,41; Vujevic, Lara (2000) 200F 2:26,72

2. Plätze: Krumme 100R 2:19,31; Maywald 100F 1:10,30; 200F 2:39,41; Obersteller, Miriam (1993) 200L 4:10,25; Reese, Janina (2008) 100B 2:02,57; 200F 3:29,10; Schomberg 100F 1:26,10; 100R 1:46,60; 200F 3:08,78; Schmitz, Rune (2013) 100F 2:22,57; Thomßen, Lina 200F 2:26,82; 200R 2:53,87; Tönnies, Lina (2012) 100R 2:39,53; 100F 2:07,81; Tramnitzke 100F 1:11,08; 100L 1:21,42; 100S 1:23,71; 100B 1:26,21; 200L 3:05,48; Vollmeyer, Jakob (2010) 100F 2:13,48; Vujevic (2000) 100B 1:23,84

3. Plätze: Amelsberg, Maike (2002) 100L 1:26,69; 100S 1:27,36; Feus 100B 2:19,41; Obersteller 100R 1:35,83; 200F 3:30,39; 200R 3:40,50; Ramelow, Lena (2012) 100F 2:30,54; Reese, Janina 100R 1:52,35; 100F 1:30,98; Thomßen, Lina 100B 1:28,09




Ingo Thomßen

Foto, von links: Amelie Oldenettel und Charlotte Belitz. Fotografin: Garnet Thomßen.

19.03.2022:  Mehrkampf und Bezirksjahrgangsmeisterschaften in Haren - Nachwuchstalent auf Erfolgskurs

Als einzige Jadestädterin nahm am vergangenen Samstag Amelie Oldenettel (Jahrgang 2013) vom Wilhelmshavener SSV an den Bezirksmeisterschaften der E-Jugend in Haren an der Ems teil. Dreimal startete die Neunjährige bei ihrem erst zweiten regulären Wettkampf überhaupt. Nachdem sie bei ihrem ersten Start über 50 Meter Rücken mit einer Zeit von 52,16 Sekunden die Bronzemedaille holte, konnte sie sich kurz darauf bei 100m Brust auf den Silberrang steigern. Jetzt hatte sie sich fest vorgenommen, bei ihrem dritten und letzten Start mit einem Sieg den Medaillensatz mit Gold zu komplettieren. Nach einem Kopf an Kopf Rennen gegen ihre Kontrahentin aus Oldenburg, gegen die sie sich bei den 100m Brust zuvor noch geschlagen geben musste, schlug sie mit drei Zehntel Sekunden Vorsprung (54,51 Sek.) an und konnte so überglücklich auch noch das goldene Edelmetall entgegennehmen.

Der Erfolg Amelies ist auch das Resultat der Umstrukturierungen und Intensivierungen der Nachwuchsarbeit in der WSSV-Schwimmabteilung, die trotz der durch Corona erschwerten Bedingungen, stark vorangetrieben wurden. Auch für die 15jährige Charlotte Belitz, die zum Trainerteam des WSSV-Nachwuchses gehört, war es ein aufregender Wettkampftag, stand sie doch erstmals alleine zur Betreuung am Beckenrand. Ganz besonders freuten sie und Trainerin Lina Thomßen sich nicht nur über die Tatsache, dass sie bei allen drei Starts ihre erst wenige Wochen alten Zeiten nicht nur um ca. vier Sekunden unterbot; zudem belegt sie jetzt in der Bestenliste ihres Jahrgangs in ganz Niedersachsen einmal den zweiten Platz (50m Brust) und einmal den dritten Platz (50m Rücken).

Garnet Thomßen verstärkte das Kampfgericht, für sie ebenfalls eine Premiere, als Starterin.



Ingo Thomßen


Foto, von links: Uwe Rossmeisl und Sabine Nischan. Fotograf: Wolfgang Menzel.

18.03. - 20.03.2022:  Internationale Deutsche Masters-Meisterschaften lange Strecken in Solingen - Silber für Sabine Nischan   

Die dritte Meisterschaft der Masters unter Corona-Bedingungen fanden vom 18. - 20. März diesen Jahres in der weltbekannten Stadt Solingen statt. Bereits an den ersten Tagen konnten die 530 Teilnehmer aus 198 Vereinen, die auch aus dem europäischen Ausland angereist waren, mit herausragenden Leistungen aufwarten.

Das hohe Niveau der Teilnehmer wird dadurch deutlich, dass viele deutsche, europäische, und sogar einen Weltrekord geschwommen wurden. Beste Voraussetzungen also für die beiden WSSV-Masters Sabine Nischan und Uwe Rossmeisl. Das Sportbad Klingenhalle des TSV Solingen-Aufderhöhe war bekannt für schnelles Wasser und so ging Uwe Rossmeisl auf seiner 200-m-Bruststrecke mit großer Erwartung an den Start. Der fünfte Platz, welcher nach hartem Kampf erreicht wurde, lässt allerdings noch Luft nach oben. Besser machte es Sabine Nischan bei ihrem Start über die gleiche Strecke. Sie führte das Feld der starken Schwimmerinnen an und musste sich am Ende nur dem Schlusssprint ihrer Konkurrentin geschlagen geben. Die Silbermedaille und damit der Vizemeistertitel war dennoch die Belohnung für ihre Superleistung.

Die Platzierung:

2. Platz: Sabine Nischan (Altersklasse/AK 60) 200 m Brust 3:33,17.



Uwe Rossmeisl

Foto, von links: Sabine Nischan, Uwe Rossmeisl, Cornelia Ennen, Carolin Czerwinske, Stefan Tramnitzke und Olaf Amelsberg. Fotograf: Heiko Boknecht.

12.03. - 13.03.2022: Norddeutsche Mastersmeisterschaften in Berlin   

Bei den Norddeutschen Masters Meisterschaften im Schwimmen vom 12.03. bis 13.03.2022 holten die sechs Schwimmerinnen und Schwimmer, Olaf Amelsberg, Carolin Czerwinske, Cornelia Ennen, Sabine Nischan, Uwe Rossmeisl und Stefan Tramnitzke, 13-mal Edelmetall bei 23 Starts.

Der Berliner Schwimmverband war Ausrichter der diesjährigen Norddeutschen Meisterschaft der Masters. Nach zweijähriger Pause trafen sich wieder 105 Vereine mit 450 Teilnehmern in der Schwimm- und Sprunghalle im Europapark Berlin. Getragen von den Berliner Schwimmvereinen wurde diese renommierte Schwimmsportanlage zum Zentrum der schwimmsportbegeisterten Masters. Trotz pandemischer Einschränkungen und konsequentem Hygienekonzept, gingen alle Teilnehmer gut vorbereitet und hoch motiviert an den jeweiligen Start.

Es gab viele individuelle Bestleistungen, top Platzierungen, Medaillen und viel Spaß trotz der gewöhnungsbedürftigen 50m langen Bahn. Manch einem WSSVler fehlte die gewohnte „Pause“ bei den Wenden. Andere freuten sich, dass sie dadurch im Ablauf nicht gestört wurde. Wieder ein anderer konnte es kaum erwarten zu starten, dass es eben zu einem Fehlstart kommen konnte. Auch die Sortierung nach Bundesländern auf den Tribünen, welche durch das Hygienekonzept vorgegeben war, konnte die Begeisterung für den Wettkampf nicht schmälern.

Für Caroline Czerwinske waren es die ersten Starts als Master-Schwimmerin und ein gelungener Beginn in die Schwimmsaison. Stefan Tramnitzke hat es mit Silber und Bronze erstmalig auf das „Treppchen“ geschafft. Hoch zufrieden und sehr erfolgreich werden die WSSVler diese Meisterschaft in Erinnerung behalten.

Die Platzierungen:

1. Plätze: Cornelia Ennen (Altersklasse/AK 40) 200 m Brust 3:23,16, 400 m Lagen 6:20,82. Sabine Nischan (AK 60) 50 m Brust 0:42,57, 200 m Brust 3:30,60.

2. Plätze: Ennen 50 m Brust 0:40,85, 200 m Freistil 2:46,10. Nischan 100 m Brust 1:37,30. Uwe Rossmeisl (AK 60) 100 m Brust 1:31,23. Stefan Tramnitzke (AK 40) 50 m Brust 0:46,37.

3. Plätze: Ennen 50 m Freistil 0:30,32, 100 m Brust 1:31,61. Rossmeisl 50 m Brust 0:38,75. Tramnitzke 200 m Brust 3:45,44.

Uwe Rossmeisl



Foto, von links: Lars Tramnitzke, Meret Retzlaff, Luca Mathis Jantzen, Charlotte Belitz, Keno Maywald, Celina Haake, Timon Settekorn und Jasmin Elpel. Fotograf: Ole Jantzen.

26.02.2022: 1. Vergleichswettkampf in Bremerhaven

17 Aktive des Wilhelmshavener SSV, darunter vier junge Wettkampfneulinge, absolvierten 56 Einzelstarts beim 1. Vergleichswettkampf des OSC-Bremerhaven im Bad 3 der Stadt an der Wesermündung. 28 Podestplätze, darunter elfmal Gold konnte das Team zur Freude des Trainerteams Lina Thomßen, Charlotte Belitz (Trainerinnen der jüngeren Jahrgänge) und Ole Jantzen (ältere Jahrgänge) für sich verbuchen. Am erfolgreichsten war dabei Lars Tramnitzke (2003) mit drei ersten (200m Freistil, 200m Lagen und 50m Brust) und einem zweiten Platz, gefolgt von Luca Mathis Jantzen (2007) mit zwei ersten Plätzen über 50m und 100m Freistil. Celina Haake (2007) holte sich einmal Gold (200m Lagen) und zwei zweite und einen dritten Platz. Auf die gleiche Bilanz kam auch die jüngste WSSV-Teilnehmerin, Amelie Oldenettel (2013), die über die 50m Bruststrecke gewann und dabei die erforderlichen Richtzeiten für die Bezirksmeisterschaften der jüngsten Jahrgänge am 19. März in Haren an der Ems erreichte. Lina Thomßen (2001) gewann je einmal Gold (200m Rücken) und Silber und zweimal Bronze. Meret Retzlaff (2006) sicherte sich jeden Podestplatz je einmal und siegte dabei über 50m Rücken. Jasmin Elpel (2005) kam auf je einen ersten (50m Brust) und einen zweiten Platz. Charlotte Belitz (2006) schwamm einmal zu Gold, Keno Maywald (2007), Janne Thomßen (2009) und Karla Luisa Krautzberger (2011) jeweils einmal auf den Bronzerang.

Foto, von links: Lina Tönnies, Trainerin Charlotte Belitz, Jacob Vollmeyer, Trainerin UND Schwimmerin in einer Person Janne Thomßen, Karla Luise Krautzberger, Trainerin Lina Thomßen und Amelie Oldenettel. Fotografin: Garnet Thomßen.

Zur großen Freude der bei ihrem ersten Wettkampf doch sehr aufgeregten jüngsten Teilnehmer*innen, nicht nur des WSSV (außer Amelie und Karla Luise noch Lina Tönnies und Jakob Vollmeyer), machte der leitende Schiedsrichter für sie einmal den Startablauf auf dem Startblock vor, was nicht nur zu viel Gelächter führte, sondern damit den Nachwuchsathleten sicher auch einen großen Teil ihrer Nervosität nahm. Am Ende des Wettkampftages konnten die Trainerinnen der Jüngsten, Lina und Janne Thomßen und Charlotte Belitz, auf ein gelungenes Debüt ihrer Schützlinge zurückblicken. 

Das Kampfgericht verstärkten für den WSSV Kerstin Retzlaff, Stefan Tramnitzke und Garnet Thomßen.

Die Platzierungen:

Foto, von links: hinten: Trainer Ole Jantzen, Jasmin Elpel, Luca Mathis Jantzen, Timon Settekorn, Lars Tramnitzke, vorne: Lina Thomßen, Meret Retzlaff, Celina Haake, Charlotte Belitz, Keno Maywald. Fotografin: Garnet Thomßen.

1. Plätze: Lars Tramnitzke (Jahrgang 2003) 50 m Brust 0:41,52, 200 m Freistil 2:45,21, 200 m Lagen 3:03,81. Luca Mathis Jantzen (2006) 50 m Freistil 0:26,37, 100 m Freistil 0:58,94. Charlotte Belitz (2006) 50 m Brust 0:42,97. Jasmin Elpel (2005) 50 m Brust 0:41,09. Celina Haake (2007) 200 m Lagen 2:52,22. Amelie Oldenettel (2013) 50 m Brust 0:57,98. Meret Retzlaff (2006) 50 m Rücken 0:34,81. Lina Thomßen (2001) 200 m Rücken 3:01,39.

2. Plätze: Haake 100 m Freistil 1:05,91, 400 m Freistil 5:05,62. Oldenettel 50 m Rücken 1:00,60, 100 m Brust 2:04,92. Elpel 100 m Brust 1:30,37. Retzlaff 50 m Schmetterling 0:32,01. L. Thomßen 100 m Freistil 1:12,29. Tramnitzke 100 m Freistil 1:15,13.

3. Plätze: Retzlaff 50 m Freistil 0:29,52, 100 m Freistil 1:05,59. L. Thomßen 50 m Freistil 0:32,20, 50 m Brust 0:43,01. Haake 200 m Freistil 2:22,92. Karla Luisa Krautzberger (2011) 100 m Brust 2:01,63. Keno Maywald (2007) 50 m Schmetterling 0:35,73. Oldenettel 50 m Freistil 0:53,59. Janne Thomßen (2009) 50 m Brust 0:41,09.



Ingo Thomßen


Athletiktrainer Kevin Taddiken.

07.02.2022: 10 Jahre Athletiktraining: eine wichtige Ergänzung beim Schwimmsport!

Preisfrage: Wo trainieren die Aktiven der Schwimmabteilung? Natürlich im Wasser - aber eben nicht nur! Idealerweise auch an Land - allein schon, um langfristig Schäden durch einseitige Bewegung vorzubeugen, aber ebenso, weil es den Zusammenhalt fördert und - anders als beim „Kachelnzählen“ - eine gewisse Kommunikation ermöglicht. Aus diesen Gründen wurde vor rund zehn Jahren auf Initiative von Rüdiger Heinrich das so genannte „Trockentraining“ als fester Bestandteil in den Wochenplan aufgenommen und seitdem grundsätzlich jeden Samstag und Mittwoch als kostenloses Zusatztraining angeboten. Wichtig ist gezieltes Athletiktraining („AT“) auch deshalb, weil andernfalls Probleme insbesondere mit Schulter (Stichwort: Rotatorenmanschette), Wirbelsäule (Bandscheiben) und Knie (Meniskus) drohen - u. a. beim Kraul-, Brust- und Schmetterlingsschwimmen - und das nicht erst im fortgeschrittenen Alter. Das Wichtigste in Kürze:

  • Trainingszeiten: Samstag, 11.00 - 12.30 Uhr; Mittwoch, 17.45 - 18.45 Uhr.
  • Trainingsort: WSSV-Sporthalle.
  • Trainingsziele: Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit, Koordination, funktionelle Beweglichkeit.
  • Trainingsprogramm: Aufwärmen (laufen, spielen, Gymnastik, ...), eigentliches AT (Zirkeltraining, Parcours, Gruppenübungen), Spiele (Hockey, Frisbee, Völker-, Brenn-, Zombie-, Fußball, ...), „Cool down“ (Entspannung, Dehnung, langsames Laufen).
  • Zielgruppen: Aktive der Leistungs- und Fördergruppen (samstags) sowie Masters (mittwochs).   
  • Mitzubringen: Sportzeug, Hallensportschuhe,Trinkflasche, Laufschuhe (evtl. für draußen).

Eine An-/Abmeldung ist nicht zwingend erforderlich: Wir freuen uns auf eure Teilnahme! Neuzugänge sind jederzeit herzlich willkommen! Zur Sicherheit der Trainer (Kevin Taddiken am Samstag und Olaf Amelsberg am Mittwoch) und Aktiven dürfen zz. allerdings nur tagesaktuell negativ Covid19-Getestete beim AT mitmachen.

 


Olaf Amelsberg

22.01.2022: Bezirks- und Bezirksjahrgangsmeisterschaften über die langen Strecken in Wildeshausen

Mit zwei Schwimmerinnen nahm der Wilhelmshavener SSV am vergangenen Samstag an den Bezirksmeisterschaften der langen Strecken in Wildeshausen teil. Zwei weitere Aktive fielen krankheitsbedingt aus, bei einigen weiteren war der Trainingsrückstand für die langen, kräftezehrenden Strecken zu groß. Der SV Wildeshausen richtete die Veranstaltung im Krandelbad für den Bezirksschwimmverband Weser-Ems aus. 147 Aktive sprangen für 237 Starts in das Wettkampfbecken. Auf dem Programm standen 800m und 1500m Freistil und 400m Lagen.

Celina Haake (Jahrgang 2007) startete über die längste Strecke und hatte das Pech, dass ihr schon nach kurzer Zeit die Schwimmkappe vom Kopf rutschte. Trotz der Bremswirkung und der eingeschränkten Sicht durch ihre langen Haare meisterte sie bravourös die Strecke und blieb mit 20:48,67 Minuten über eine Minute und zehn Sekunden unter ihrer besten im Trainingstest geschwommenen Zeit. Damit belegte sie in der offenen, also altersunabhängigen Wertung den sechsten Platz, was eine beachtenswerte Leistung für die 14jährige darstellt. Eine Jahrgangswertung gab es für die Frauen hier nicht. 

Janne Thomßen (2009) schlug über die 800m Freistil nach 12:10,99 an und kam damit auf den achten Platz. Ihre alte Bestzeit unterbot sie damit um fast anderthalb Minuten. Einen sechsten Platz errang sie über 400m Lagen, die sie in 6:38,70 Minuten und damit über 40 Sekunden schneller als zuvor zurücklegte.

Garnet Thomßen unterstützte das Kampfgericht als Zeitnehmerin.



Ingo Thomßen

 

 

05.01.2022: Erneute Absage des 31. Internationalen Masters-Schwimmfests "Rüstringer Friese" im Nautimo

Nun also doch: Nach mehreren Gesprächen mit dem städtischen Gesundheitsamt und dem örtlichen Badbetreiber hat der Abteilungsvorstand in seiner Sitzung am 05.01.2022 beschlossen, auch in diesem Jahr auf die Ausrichtung der 31. Auflage ihres Traditions-Masters-Schwimmfests zu verzichten. "Bis zuletzt hatten wir geplant und gehofft, mussten dann aber einsehen, dass die Durchführung der Veranstaltung kaum praktikabel und voraussichtlich unwirtschaftlich wäre", erklärt Abteilungsleiter Uwe Rossmeisl. Gründe, die zu der Absage geführt haben, waren unter anderem:

 

  • ausschließliche Nutzung des beengten Sportbereichs (Umkleiden, Duschen, Toiletten, Schwimmbecken)
  • konsequente Masken- und vor allem Testpflicht für alle Beteiligten (Aktive und Kampfrichter/-innen)
  • deutlich höherer organisatorischer/personeller Aufwand
  • Einschränkungen bei der samstäglichen Abendveranstaltung/Siegerehrung (limitierte Teilnehmerzahl, kein Tanz)
  • finanzielles Risiko aufgrund geringerer Meldezahlen (insbesondere aus dem Ausland)

Die WSSV-Schwimmabteilung bedauert diese Entscheidung außerordentlich, bittet aber um Verständnis und freut sich auf ein baldiges Wiedersehen hoffentlich im nächsten Jahr - oder aber bei unserem Vergleichsschwimmfest, dessen Ausrichtung (auch weiterhin) am 14. Mai vorgesehen ist.

 

  

Olaf Amelsberg 

 

01.01.2022: Relaunch - www.schwimmen-wssv.de mit neuem Outfit!

Man schrieb das Jahr 2007, als die WSSV-Schwimmabteilung mit einer eigenen Internet-Präsenz online ging - und an diesem "Auftritt" hat sich auch in 15 Jahren nicht grundlegend viel geändert: Zeit also für einen umfassenden "Tapetenwechsel"! Dabei galt es, ein Art Balance zwischen Innovation und Tradition zu schaffen. Einerseits sollten treue Nutzer nicht abgeschreckt und altbewährte Elemente nicht entfernt werden, auf der anderen Seite aber neue Schwimm-Interessierte gewonnen und die einzelnen Webseiten attraktiver gestaltet werden. Dass dies einigermaßen gelungen sein dürfte, davon kann sich nun jede/-r gern selbst überzeugen. Weitere Gründe für den "Relaunch" waren:

 

 

  • optimale Adaption an das jeweils genutzte Endgerät (Smartphone, Tablet, PC o. Ä.),
  • bessere Lesbarkeit durch Verzicht auf farbliche "Spielereien",
  • Reduzierung der Menüpunkte durch Zusammenfassung thematisch verwandter, (bisher) separater Seiten,
  • Zugriffs- und Wartungsmöglichkeit durch Co-Webmaster,
  • dadurch noch mehr und schnellere Updates.

Die Stärke unserer Homepage wird auch weiterhin ihre Zuverlässigkeit und Aktualität sein: Wer zeitnah über das Geschehen in der WSSV-Schwimmabteilung informiert sein möchte, sollte möglichst (mehrmals) täglich einen Blick darauf werfen. Sollte doch einmal etwas fehlen, falsch oder veraltet sein, freut sich der Webmaster jederzeit über eine kurze Rückmeldung!

Übrigens: Die jetzt verwendete Standardschrift trägt den vielsagenden Namen "Outfit"...


 

 

Olaf Amelsberg 

  

Foto, von links: Sabine Nischan, Uwe Rossmeisl. Fotograf: Maike Krug.

26.11. - 28.11.2021: Deutsche Kurzbahnmeisterschaften der Masters in Essen - WSSV-Masters erfolgreich

Unter den bekannten 2G-Einschränkungen und unter konsequenter Anwendung eines ausgeklügelten Hygienekonzeptes wurden die Deutschen Kurzbahnmeisterschaften der Masters im Schwimmen in Essen durchgeführt. Sabine Nischan und Uwe Rossmeisl vom WSSV gingen zusammen fünf Mal an den Start.

Am ersten Adventswochenende vom 26.11. bis zum 28.11. fanden sich ca. 800 Teilnehmende der verschiedenen Altersklassen zusammen, um ihre Meister zu ermitteln. Das ungebrochene Interesse am sportlichen Wettstreit in Zeiten der Corona-Pandemie spiegelt sich in den über 3000 durchgeführten Starts der 249 Vereine wider.

Sabine Nischan ging über ihre Spezialstrecken, die 100 m und 50 m Brust, an den Start und musste sich als Älteste in ihrer Altersklasse den deutlich jüngeren Starterinnen geschlagen geben. Dennoch erreichte sie mit einem sechsten und einem fünften Platz herausragende Finalplatzierungen.

Der erste Start für Uwe Rossmeisl brachte über die ungewohnte 100-m-Schmetterling-Strecke einen Achtungserfolg mit dem vierten Platz. Auf der kürzeren Bruststrecke verbuchte er einen sechsten Platz. Über die 100-m-Distanz konnte er sich mit einer Bronzemedaille belohnen und erreichte damit die beste Platzierung bei Deutschen Meisterschaften in seiner Masters-Karriere.

Viel Anerkennung und Dank erntete die Veranstalterin, die SG Essen. Mit seinen unzähligen Helfenden wurde das Sportbad Thurmfeld zu einer perfekten und erlebnisreichen Veranstaltung verwandelt. Dass der Aufenthalt überwiegend in einem 400 qm großen beheizten Zelt stattfand, war für alle Teilnehmenden trotz Abstandsregeln und Maske wieder eine gute Gelegenheit zum "Klönschnack".

Die Platzierung:

3. Platz: Uwe Rossmeisl (Altersklasse 60) 100 m Brust 1:30,23.


 

 


Uwe Rossmeisl Protokolldatei

 


Foto, von links: Luca Mathis Jantzen, Meret Retzlaff, Trainer Ole Jantzen, Marje Thomßen und Celina Haake. Fotograf: Ingo Thomßen.

13.11. - 14.11.2021: Landeskurzbahnmeisterschaften in Hannover - Landesjahrgangstitel und Vizetitel für Meret Retzlaff, Bronze für Jantzen

Mit großem Erfolg nahmen vier Aktive des Wilhelmshavener SSV an den Landes- und Landesjahrgangsmeisterschaften am 13. und 14.11.2021 im Stadionbad in Hannover teil.

Herausragend war dabei die Leistung von Meret Retzlaff (Jahrgang 2006), die sich neben dem Jahrgangstitel über die 100m Schmetterlingstrecke in 1:12,94 noch den Vizetitel über 200m Schmetterling in 2:47,69 holte und es mit letzterer auf Rang 13 der Bestenliste ihres Jahrgangs des Deutschen Schwimmverbandes in diesem Jahr schaffte. In Norddeutschland ist sie damit an fünfter Stelle. Auch Luca Mathis Jantzen (2006) glänzte mit einem Podestplatz. Er holte sich Bronze über 50m Freistil in einer Zeit von 0:25,16 und schaffte es damit bundesweit auf den sechzehnten Platz, in Norddeutschland ebenfalls auf Rang fünf. Über die 100m Strecke derselben Lage verfehlte er mit 0:55,82 die Pflichtzeit für den Landeskader denkbar knapp um 11 Hundertstelsekunden und schaffte es hiermit auf Rang sieben bei diesen niedersächsischen Meisterschaften.

Insgesamt 18 Starts absolvierten die JadestädterInnen in Hannover und kamen dabei auf beachtliche elf Top Ten-Platzierungen. Retzlaff kam neben ihren Podestplätzen noch auf Platz sieben über 100m Freistil und 50m Schmetterling, den 5. Rang über 200m Lagen und Platz zehn über die 200m Freistil-Strecke. Celina Haake (2007) schaffte es dreimal unter die ersten zehn ihres Jahrgangs: Platz sieben über 200m Freistil, Rang acht über 100m Brust und zehn über 100m Freistil. Mit 100m Brust (neunte) und 200m Brust (siebte) schaffte auch Marje Thomßen (2006) es zweimal unter die ersten Zehn.

Die Veranstaltung wurde von der "Startgemeinschaft Schwimmen Hannover e.V." für den Landesschwimmverband Niedersachsen ausgerichtet und fand unter strengen Hygienebedingungen und ohne Zuschauer statt.

 

 


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Foto: Janne Thomßen. Fotograf: Garnet Thomßen.

06.11. - 07.11.2021: Landesjahrgangsmeisterschaften Kurzbahn in Hannover - Top-Leistung von WSSV-Schwimmerin

Auf Platz elf der nationalen Bestenliste des Deutschen Schwimmverbandes findet sich Janne Thomßen (Jahrgang 2009) vom Wilhelmshavener SSV über 50m Brust nach einem anstrengenden zweitägigen Wettkampfwochenende auf der Kurzbahn im Stadionbad in Hannover wieder. Damit verpasste sie hier mit einer Zeit von 0:38,72 eine Top-Ten-Platzierung ebenso knapp, wie einen Medaillenplatz bei diesen niedersächsischen Landesjahrgangsmeisterschaften auf der Kurzbahn. In der norddeutschen Bestenliste ist sie jetzt als Fünftschnellste auf dieser Strecke geführt. Dass drei der vier vor ihr Platzierten ebenfalls aus Niedersachsen stammen und diese Zeiten auch bei eben dieser Meisterschaft schwammen, führte kurioserweise dazu, dass sie trotz dieser herausragenden Leistung mit einem vierten Platz knapp am Treppchen vorbeischrammte. Ein Höhepunkt war für Janne sicherlich das jahrgangsübergreifende Finale, für das sie sich qualifiziert hatte, bei dem sie ihre Leistung dann aber nicht noch einmal steigern konnte.

Die Veranstaltung für die Jahrgänge 2011 bis 2009 der Mädchen und 2011 bis 2008 der Jungen wurde von den Wassersportfreunden von 1898 Hannover für den Landesschwimmverband Niedersachsen ausgerichtet. Von den insgesamt 1656 Starts der 152 Athletinnen und 181 Athleten gingen acht auf das Konto der einzigen WSSV-Aktiven. Die beiden anderen Bruststrecken absolvierte sie ebenfalls mit Bravour. Die 100m legte die Jadestädterin ca. vier Sekunden schneller als je zuvor in 1:29,63 zurück, was ihr den sechsten Rang einbrachte und die 200m 13 Sekunden schneller in 3:15,65. Das reichte für Platz elf. Auch über 50m Freistil präsentierte sich die Zwölfjährige mit einer neuen Bestzeit (0:32,74). Ihre 100m-Freistilzeit konnte Janne um vier Sekunden auf 1:13,11 nach unten korrigieren. Beides brachte ihr Platzierungen im oberen Mittelfeld ein. Auch bei ihren Starts über 50m Schmetterling und 200m Freistil wurde sie mit neuen Bestzeiten für die 25m-Bahn belohnt. Nach dem Höhepunkt der Kurzbahnsaison heißt es für Janne jetzt allerdings nicht "Füße hochlegen", denn der Schwerpunkt in den nächsten Wochen wird auf das Training der langen Strecken (800m und 1500m Freistil und 400m Lagen) gelegt, um sich für die Bezirks- und Landesmeisterschaften dieser Strecken Anfang 2022 zu qualifizieren.

 

 


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Foto, von links: Luca Mathis Jantzen, Marje Thomßen, Janneke Lobeck, Celina Haake, Jasmin Elpel, Manja Weber, Lina Thomßen und Keno Maywald. Fotograf: Ingo Thomßen.

09.10. - 10.10.2021: Bezirks- und Bezirksjahrgangsmeisterschaften in Osnabrück

Mit einem neunköpfigen Team reiste die Schwimmabteilung des Wilhelmshavener SSV zu den Bezirksmeisterschaften in Osnabrück an. Das aber nicht mit dem ganzen Team zeitgleich, da wegen der Pandemiebedingungen die Veranstaltung, wie schon im Vorjahr, nach Jahrgangsgruppen in vier Abschnitte aufgeteilt wurde. Weil dadurch die Athlet*innen nur jeweils einen halben Tag zur Verfügung hatten, konnten sie nicht alle Strecken, für die sie sich qualifiziert hatten, absolvieren. Insgesamt 1286 mal starteten die 385 Schwimmerinnen und Schwimmer aus ganz Weser Ems. Bei den 35 Sprüngen vom Startblock konnten die WSSV-Aktiven zur großen Freude von Trainer Ole Jantzen 20 Podestplätze, darunter vier Jahrgangstitel abräumen. Das beste Ergebnis lieferte Luca Mathis Jantzen (Jahrgang 2006) ab. Er wurde Bezirksjahrgangsmeister über 50m Freistil in einer Zeit von 26,45 Sekunden, was über zwei Sekunden unter seiner alten Bestzeit liegt. Zudem gab es für ihn zwei Silbermedaillen und einen dritten Platz. Janneke Lobeck (2005) glänzte mit einem Sieg (50m Brust) und zweimal Silber. Ebenfalls eine Goldmedaille (50m Rücken) und zweimal Silber konnte Jasmin Elpel auf ihrem Konto verbuchen. Je einmal Gold (200m Freistil) und Silber und zweimal Bronze holte Celina Haake (2007). Marje (2006) und Janne Thomßen (2009) holten sich jeweils eine Bronzemedaille. Von den neun neuen persönlichen Bestzeiten ragte die von Janne über 200m Freistil heraus, bei der sie sich um 21 Sekunden auf 2:46,63 verbesserte und sich damit für die kommenden Landesmeisterschaften ihre siebte Qualifikationszeit holte. Bei den Jahrgängen 2001 und älter belegte Manja Weber (1998) zweimal den ersten Platz (50m und 100m Freistil) und Lina Thomßen (2001) je einmal Rang zwei und drei. Medaillen gab es für die beiden allerdings nicht, da die Zeiten dieser Jahrgänge ausschließlich in die offenen Wertung eingingen. Keno Maywald (2007) blieb trotz guter Leistungen und zweier neuer persönlicher Bestzeiten der Sprung auf das Treppchen verwehrt. Meret Retzlaff musste verletzungsbedingt zu Hause bleiben. Garnet Thomßen unterstützte die Veranstaltung als Kampfrichterin.

Das Training der nächsten Woche ist jetzt auf die Landesmeisterschaften Mitte November im Stadionbad in Hannover ausgerichtet, für die das WSSV-Team trotz der wenigen Qualifikationsmöglichkeiten in diesem Jahr über 40 Pflichtzeiten vorweisen kann.

Die Platzierungen:

1. Plätze: Jasmin Elpel (Jahrgang 2005) 50 m Rücken 0:36,35. Celina Haake (2007) 200 m Freistil 2:25,08. Luca Mathis Jantzen (2006) 50 m Freistil 0:26,45. Janneke Lobeck (2005) 50 m Brust 0:39,52. Manja Weber (1998) 50 m Freistil 0:29,68, 100 m Freistil 1:05,69.
2. Plätze: Elpel 50 m Brust 0:40,14, 100 m Brust 1:29,77. Haake 100 m Freistil 1:06,52. Jantzen 50 m Rücken 0:32,56, 100 m Freistil 0:59,55. Lobeck 50 m Rücken 0:36,87, 50 m Schmetterling 0:36,58. Lina Thomßen (2001) 100 m Freistil 1:09,58.
3. Plätze: Haake 50 m Freistil 0:30,83, 50 m Brust 0:41,07. Jantzen 100 m Rücken 1:15,07. Janne Thomßen (2009) 200 m Freistil 2:46,63. L. Thomßen 200 m Rücken 3:06,75. Marje Thomßen (2006) 200 m Brust 3:04,29.

 

 


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Foto, von links: Johanna Reese, Martina Reese, Katharina Reese, Marius Reese (vorne), Janina Reese, Linda Menke, Liana Menke (vorne), Milan Menke, Emily Letkemann und Olaf Amelsberg. Fotograf: Ingo Thomßen.

22.09.2021: Abteilungsversammlung der WSSV-Schwimmabteilung

Mit ca. einem halben Jahr pandemiebedingter Verspätung kamen Vorstand und Mitglieder der WSSV-Schwimmabteilung zur jährlichen Versammlung zusammen. Zu Gast war Gerald Legrand, Sprecher des WSSV-Gesamtvorstandes. Nach der Begrüßung gab Abteilungsleiter Olaf Amelsberg einen Rückblick auf das durch Corona sehr schwierige Jahr 2020 inkl. der Auswirkungen auf die Kassenlage. Auch ein Mitgliederrückgang sei wegen der fehlenden Trainingsmöglichkeiten zu verzeichnen gewesen. Bei den als Ersatz für letztere geschaffenen sogenannten "Lockdown-Challenges" taten sich die Familien Reese und Menke und die Einzelstarterin Emily Letkemann mit besonders starken Laufleistungen hervor und wurden von Olaf Amelsberg mit den drei gewonnenen vom Schwimmkreis ausgelobten Pokalen, quasi stellvertretend für alle fleißigen Aktiven, geehrt.

Nach der Genehmigung des Rechenschaftsberichtes und der Entlastung des Vorstandes wurde Uwe Rossmeisl zum neuen Abteilungsleiter gewählt, da Olaf Amelsberg den Posten nach über sieben Jahren gerne in andere Hände abgeben wollte. Rossmeisls vorherige Funktion als Schwimmwart wurde von Stefan Tramnitzke übernommen, Amelsberg gehört dem Vorstand weiterhin als stellvertretender Abteilungsleiter an. Tanja Amelsbeg übernimmt den, nach dem Ausscheiden von Birgit van Acken vorher schon kommissarisch von ihr geführten, Posten als Schriftwartin. Wilfried Obermüller wurde in seinem Amt als Abteilungsfachwart Finanzen bestätigt. Alle Vorstandsmitglieder wurden ebenso, wie die Delegierten für die Delegiertenversammlung, einstimmig gewählt. Als wichtigstes Ziel für die nahe Zukunft wurde die Nachwuchsgewinnung und -förderung hervorgehoben

 

 


Ingo Thomßen

 

Foto, von links: Manja Weber, Celina Haake, Keno Maywald, Miriam Obersteller, Mia-Sophie Schug (vorne), Lina Thomßen, Janne Thomßen und Marje Thomßen. Fotograf: Ingo Thomßen.

25.09. - 26.09.2021: "Internationale Bestenkämpfe 2021" in Bremen

32 Vereine aus sieben Bundesländern und aus Schweden nahmen, vertreten durch 426 Schwimmerinnen und Schwimmer, an den internationalen Bestenkämpfen im Universitätsbad in Bremen teil. Die Jadestadt wurde durch acht Aktive des Wilhelmshavener SSV vertreten. 51 der insgesamt 2133 Starts dieser vom SV Bremen 1910 hervorragend organisierten und an die Corona-Auflagen angepassten Veranstaltung gingen auf ihr Konto. Die Bestenkämpfe wurden nicht wie üblich auf der 25m-, sondern auf der 50m-Bahn ausgetragen, weil sich hier einige Athlet*innen für die anstehenden Deutschen Jahrgangsmeisterschaften qualifizieren wollten oder noch eine Kaderzeit brauchten.

Neben 16 neuen persönlichen Bestzeiten sprangen für die Jadestädter*innen neun Podestplätze heraus, davon fünf Siege. Viermal Gold, über 50m, 100m und 200m Freistil und 50m Brust und einmal den dritten Platz (100m Brust) konnte alleine Manja Weber (1998) in der Altersklasse 2001 und älter erringen. Ein Sieg über 50m Rücken und dreimal Bronze in derselben Altersklasse gingen auf das Konto von Lina Thomßen (2001), zweimal schrammte sie zudem mit einem vierten Platz knapp am Treppchen vorbei. Miriam Obersteller komplettierte den Erfolg mit einer Bronzemedaille über 100m Rücken.

Mia-Sophie Schug (2009) unterbot bei allen fünf Starts ihre bestehenden Bestzeiten deutlich, über 200m Freistil um ganze 41 Sekunden. Auch Marje Thomßen (2006) konnte sich z.T. deutlich verbessern, über die 50m Schmetterlingstrecke z.B. um neun Sekunden auf 0:38,53. Janne Thomßen (2009), die verletzungsbedingt noch immer auf ihre Hauptlage Brust verzichten musste, konnte sich dreimal verbessern. Zwei persönliche Bestzeiten schwamm Keno Maywald (2007).

Über die tollen Leistungen seiner Schützlinge freute sich besonders der Chef-Trainer des WSSV, Siegmund Sladkowski, den seit Jahrzehnten allen, die in Wilhelmshaven mit dem Schwimmsport zu tun haben, nur als "Sladdi" bekannt ist. Auch wenige Tage vor seinem 86. Geburtstag betreute er seine Aktiven zwei ganze Tage im sehr warmen Bremer Unibad und steht zudem immer noch mehrfach die Woche beim Training am Beckenrand. Auch das ist eine stolze Leistung!

Garnet Thomßen und Axel Obersteller unterstützten die Veranstaltung als Teil des Kampfgerichtes.

 

 


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Foto, von links: Sabine Nischan, Olaf Amelsberg. Fotograf: Uwe Rossmeisl.

10.09. - 12.09.2021: Deutsche Masters-Meisterschaften in Braunschweig - Zwei Titel für Sabine Nischan

Die SSG Braunschweig war Ausrichterin der 52. Deutschen KurzbahnmMeisterschaften der Masters über die kurzen Strecken auf der 50m-Bahn vom 10. bis 12. September. Im Freibad "Raffteich" trafen sich nach langer Coronapause mehr als 500 Aktive in den unterschiedlichen Altersklassen. Vom gerade 20-jährigen bis zum ältesten Teilnehmer mit 90 Jahren wurde gewohnt freundschaftlich, aber auch ehrgeizig um Medaillen gekämpft. Die Organisatoren hatten ein sehr praktikables und sicheres Hygienekonzept aufgeboten und den Aktiven den "Neustart" leicht gemacht.

Die WSSV-Masters Sabine Nischan, Olaf Amelsberg, Cornelia Ennen und Uwe Rossmeisl bereiteten sich seit Beginn der Freibad-Saison im Freibad Nord auf die Wiederaufnahme des Wettkampfgeschehens auf den Sprintstrecken vor.

Während sich Uwe Rossmeisl beim Einschwimmen eine Verletzung zuzog, kämpfte Cornelia Ennen mit einer Erkältung und so konnten beide nicht an den Start gehen. So blieb es bei Sabine Nischan und Olaf Amelsberg, die WSSV-Farben im ca. 22 Grad warmen Wasser zu vertreten.

Sabine Nischan konnte auf der 100m- und 200m-Brust-Strecke mit beherztem Start und starken Wenden lange Zeit gleichauf mit ihren Konkurrentinnen um jeden Meter kämpfen. Das bessere Stehvermögen und ein guter Zielanschlag brachten ihr zweimal Gold. Auf der kurzen 50m-Brust-Strecke klappte nicht alles perfekt, dennoch reichte eine gute Leistung für den Silberplatz. Olaf Amelsberg startete über die 50m Freistil und die 200m Brust. Im Endspurt über die Freistil-Sprint-Strecke musste sich Amelsberg geschlagen geben und ein Top-Ten-Platz war der Lohn für die Anstrengung. Über die Bruststrecke spielte er seine im Freiwasserschwimmen antrainierte Ausdauer aus und erkämpfte sich einen guten fünften Platz. Eine bessere Zeit wurde womöglich dadurch verhindert, dass kurz vor dem Zielanschlag ein anderer Aktiver die Bahn querte - was dessen Disqualifikation zur Folge hatte.

Die Veranstaltung war begleitet von Gewitter-Unterbrechungen und Regenschauern, im Wechsel mit sommerlichen Temperaturen. Ungetrübt von den Witterungsbedingungen war es ein gelungener Neustart für alle Schwimmsport-Masters.

Die Platzierungen:

1. Plätze: Sabine Nischan (Altersklasse 55) 100 m Brust 1:36,53, 200 m Brust 3:33,04.
2. Platz: Nischan 50 m Brust 0:44,98.

 

 


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Foto, von links: Manja Weber, Celina Haake, Marje Thomßen und Janne Thomßen. Fotograf: Ingo Thomßen.

04.09. - 05.09.2021: Outdoor Swimmeeting in Adendorf


Ungewöhnlich spät im Jahr nahmen vier Schwimmerinnen des Wilhelmshavener SSV an einem Freibad-Wettkampf in Adendorf bei Lüneburg teil. Das 1. Outdoor Swimmeeting wurde aus Unsicherheit, ob zu diesem Zeitpunkt ein Hallen-Wettkampf würde stattfinden können, neu aus der Taufe gehoben. Aufgrund der immer noch nur spärlich stattfindenden Wettkämpfe gab es außergewöhnlich viele Meldungen. 25 Vereine reisten aus fünf Bundesländern an, um für insgesamt 2204 Einzel- und 26 Staffelstarts in das 50m lange Wettkampfbecken zu springen. Die Jadestädter konnten in diesem starken Feld mit sehr guten Leistungen überzeugen. Celina Haake (Jahrgang 2007) qualifizierte sich bei ihren Starts über jeweils 50m Freistil und Brust für die Finals der Jahrgänge 2009 bis 2007. Dabei belegte sie auf der Bruststrecke den ersten Platz in ihrem Jahrgang. Bei den anschließenden Finals konnte Celina dann auf der Freistilstrecke noch zulegen und holte sich mit 0:29,96 die Bronzemedaille. Auch über 200m Freistil kam sie in der Jahrgangswertung auf den Bronzerang.

Manja Weber konnte sich bei ihren beiden Starts über 50m Freistil und 50m Brust ebenfalls für die Finals der Jahrgänge 2006 und älter qualifizieren, bei letzterem sogar als Zeitschnellste, musste diese aus zeitlichen Gründen aber absagen. Marje Thomßen (2006) punktete in der Jahrgangswertung auf allen drei Bruststrecken und bekam zweimal Silber über 50m und 200m und Bronze für die 100m-Strecke. Im 50m-Finale der Jahrgänge 2006 und älter, für das sie sich als siebtschnellste qualifizierte, konnte auch sie noch etwas draufpacken und belegte Platz fünf im Feld der acht teils deutlich älteren teils deutlich älteren Konkurentinnen. Janne Thomßen (2009), die verletzungsbedingt in ihrer Hauptlage Brust nicht starten konnte, zeigte sich trotzdem in Bestform und pulverisierte bei allen ihren drei Starts ihre persönlichen Bestzeiten. Über 50m Schmetterling schwamm sie mit 0:40,34 sieben Sekunden schneller, über 100m Freistil mit 1:17,88 sogar neun Sekunden schneller als je zuvor.

 

 

 


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Foto, von links: Igor Großklaus, Stefan Tramnitzke, Olaf Amelsberg, Miriam Obersteller. Fotograf: Michael Speer.

28.08.2021: Landes-Mastersmeisterschaften in Stelle

Nach anderthalbjähriger, pandemiebedingter Wettkampfpause nutzten zwei Masters-Aktive vom Wilhelmshavener SSV die Gelegenheit, sich bei den Landes-Mastersmeisterschaften, welche durch die SG Wiste/TSV Stelle im Freibad Stelle ausgerichtet wurden, mal wieder mit anderen Schwimmsportler(inne)n aus ganz Niedersachsen im Schwimmbecken zu messen. Bei wechselhaftem Wetter und einer Lufttemperatur um die 15 Grad gingen Olaf Amelsberg (AK 50) 4-Mal und Stefan Tramnitzke (AK 40) 3-Mal auf der 25m-Bahn an den Start. Amelsberg konnte am Ende dreimal den 2. Platz und einmal den 3. Platz für sich verbuchen. Tramnitzke konnte neben zwei 2. Plätzen auch einmal den 1. Platz über 200m Brust für sich verzeichnen und unterbot seine bisherige Bestzeit auf dieser Strecke um 7 Sekunden.

Unterstützt wurden die WSSV-Aktiven von den Kampfrichtern Miriam Obersteller und Igor Großklaus.

Insgesamt waren 67 Aktive aus 20 Vereinen für 238 Einzelstarts und einen Staffelstart gemeldet.

Ebenfalls gemeldet waren für den WSSV Sabine Nischan und Uwe Rossmeisl, welche ihre Teilnahme aber aus gesundheitlichen Gründen kurzfristig absagen mussten.

Die Platzierungen:

1. Platz: Stefan Tramnitzke (Altersklasse 40) 200 m Brust 3:49,57.
2. Plätze: Olaf Amelsberg (AK 50) 50 m Schmetterling 0:39,64, 100 m Brust 1:38,15, 200 m Brust 3:36,96. Tramnitzke 50 m Brust 0:49,51, 100 m Brust 1:47,10.
3. Platz: Amelsberg 100 m Lagen 1:30,95.

 

 


Stefan Tramnitzke Protokolldatei

  

Foto, von links: Marje Thomßen, Janne Thomßen. Fotograf: Ingo Thomßen.

17.07. - 18.07.2021: Internationales Schwimmfest um den Sparkassen-Cup in Hildesheim - Viele Bestzeiten für WSSV-Athletinnen

Auf ein erfolgreiches letztes Wettkampfwochenende vor den Sommerferien blicken die Schwestern Marje und Janne Thomßen vom Wilhelmshavener SSV zurück. Für das Internationale Schwimmfest im VFV-Freibad in Hildesheim am 17. und 18.07.2021 hatten 327 Aktive aus dem gesamten Norddeutschen Raum und aus Polen für insgesamt 1591 Einzelstarts gemeldet. Ein solches Freibad-Wettkampfwochenende mit Zeltübernachtung bietet wegen der eher kurzen Nachtruhe nicht unbedingt die optimalen Voraussetzungen für herausragende Leistungen, was die beiden Jadestädterinnen hier aber nicht davon abhielt, bei zehn Starts acht neue persönliche Bestzeiten abzuliefern. Den größten Sprung machte dabei die zwölfjährige Janne bei ihrem Start über 100m Lagen mit einer Verbesserung von über sieben Sekunden auf 1:29,03 Minuten. Einen Podestplatz (Silber) ergatterte sie allerdings über ihre stärkste Strecke, nämlich die 50 Meter Brust mit einer Zeit von 0:40,46 . Ihre ältere Schwester Marje (Jahrgang 2006) konnte am Sonntagabend auf eine Bilanz von zwei silbernen und einer Goldmedaille zurückblicken. Letztere holte sie in ihrem Jahrgang bei einem spannenden Kopf-an-Kopfrennen über 200m Brust, wobei sie auch gleich mit einer Zeit von 2:59,54 die Schallmauer von drei Minuten knackte und im gesamten Teilnehmerfeld nur von der sechs Jahre älteren Victoria Suchantke aus Hannover unterboten wurde und somit die Zweitschnellste über alle Altersklassen hinweg an diesem Wochenende war. Jetzt geht es für die beiden und ihre WSSV-Teamkoleg*innen in die heißersehnten Sommerferien, die zwar schulfrei aber nicht trainingsfrei sind, denn es ist immer noch ein großer coronabedingter Trainingsrückstand aufzuholen, bevor im Herbst die Kurzbahnsaison startet.

 

 


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Foto: Marje Thomßen. Fotograf: Garnet Thomßen.

10.07. - 11.07.2021: Schwimmveranstaltung "LSN Sommer 2021 / 2" in Hannover - Erfolgreich bei den inoffiziellen Landesmeisterschaften

Wie schon ihre Schwester Janne am Wochenende zuvor bei den jüngeren Jahrgängen, so vertrat auch Marje Thomßen (Jahrgang 2006) am vergangenen Wochenende als einzige Schwimmerin die Jadestadt bei den inoffiziellen Landesmeisterschaften (offizielle konnten wegen mangelnder Möglichkeit, Pflichtzeiten zu schwimmen, nicht stattfinden), die für die älteren Jahrgänge in Hannover stattfanden. Wegen der Corona-Pandemie allerdings nicht, wie üblich im Stadionbad, sondern im Ricklinger Freibad. Mit einem strengen Hygienekonzept wurde dieser Wettkampf von der SGS Hannover für den Landesschwimmverband Niedersachsen ausgerichtet. Für die insgesamt 372 Schwimmerinnen und Schwimmer aus dem gesamten Bundesland gab es hier ausreichen Platz und Frischluft, um eine Ansteckungsgefahr weitestgehend auszuschließen. Für Marje war es nach den Bezirksmeisterschaften im vergangenen Oktober der erste Wettkampf überhaupt. Und sie konnte sich hier für das monatelange Training ohne Gewissheit auf einen baldigen Wettkampf mit hervorragenden neuen Bestzeiten belohnen. Nachdem die Fünfzehnjährige den ganzen Herbst und Winter über ihre (Trocken-) Trainingspläne zuhause, teils abends spät noch nach dem Homeschooling absolvierte und sich ab Februar auf dem Sportplatz mit schwimmspezifischem Fitness- und Krafttraining in einer Trainingsgruppe auf die ab Anfang Mai endlich wieder stattfindenden Wassereinheiten vorbereitete, konnte sie gleich bei ihrem ersten Sprung ins Wettkampfbecken überzeugen. Über zwei Sekunden von 39,90 Sekunden auf 37,87 korrigierte sie ihre alte persönliche Bestmarke über die 50m Strecke ihrer Hauptlage Brust nach unten. Damit belegte sie dann einen sechsten Platz unter den 20 Teilnehmerinnen ihres Jahrganges. Noch besser lief es über die 100m. Hier konnte die junge Jadestädterin ihre alte Bestzeit um fast fünf Sekunden auf 1:22,75 verbessern und folgte damit dem Beispiel ihrer Schwester und schaffte, wie Janne über die 50m am Wochenende zuvor, ebenfalls den Sprung in die Top Ten der Jahresbestenliste ihres Jahrgangs des Deutschen Schwimmverbandes in Norddeutschland. Bei diesem Wettkampf reichte es damit für den fünften Platz. Auch die 200 m Brust brachten einen fünften Platz und eine Verbesserung ihrer eigenen Bestmarke auf der 50 m-Bahn um vier Sekunden auf 3:02,34. Bei ihrem Start über die 50m Freistil-Strecke schwamm sie mit 34,06 zwei Sekunden schneller als zuvor.

 

 


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Foto: Janne Thomßen. Fotograf: Ingo Thomßen.

03.07. - 04.07.2021: Schwimmveranstaltung "LSN Sommer 2021 / 1" in Westerstede - Bronze bei inoffiziellen Landesmeisterschaften

Als einzige Teilnehmerin aus der Jadestadt nahm Janne Thomßen (Jahrgang 2009) vom Wilhelmshavener SSV an den inoffiziellen Landesmeisterschaften im Hössenbad in Westerstede teil. "Inoffiziell", weil es bedingt durch die lange Wettkampfpause durch die Corona-Pandemie anders als sonst lediglich Richtzeiten und keine Pflichtzeiten für eine Qualifikation gab. Für alle teilnehmenden Aktiven machte dies jedoch keinen Unterschied, da die gesamte niedersächsische Konkurrenz vor Ort war und der Ablauf der Veranstaltung, mit Ausnahme der Hygieneregeln, keineswegs von dem in anderen Jahren abwich. Bei schönstem Freibadwetter, zumindest am ersten Tag, waren dann auch die 135 Schwimmerinnen und Schwimmer der Jahrgänge 2011 bis 2009 (männlich bis 2008) aus 35 niedersächsischen Vereinen ziemlich aufgeregt, als sie nach für die meisten mindestens achtmonatiger Wettkampfpause endlich wieder zum Leistungsvergleich in ein Becken springen durften. Verlernt hatten sie ihren Sport, gemessen an den vielen erreichten persönlichen Bestzeiten, augenscheinlich aber nicht. Auch für Janne gab es neben der Freude über das Wiedersehen mit den vielen Sportsfreundinnen aus ganz Niedersachsen nach der langen Durststrecke vier neue persönliche Rekorde bei fünf Starts. Am meisten überzeugte sie über die 50 Meter Bruststrecke, bei der sie sich um über drei Sekunden auf 40,69 Sekunden verbesserte und damit erneut den Sprung unter die besten zehn Schwimmerinnen ihres Alters im gesamten Norden Deutschlands schaffte. Gleichzeitig bedeutete dies mit gerade einmal neun Hundertstel Sekunden Abstand zur Zweitplatzierten die Bronzemedaille. Über 200m Brust ging es mit dem undankbaren vierten Platz knapp am Treppchen vorbei. In derselben Lage über die 100m-Strecke konnte sie ebenso ihre bestehende Zeit verbessern, was für einen siebten Platz reichte. Auch über 50m Freistil schaffte sie es mit einer neuen Bestzeit auf einen Platz im oberen Mittelfeld. Über 50m Rücken war sie mit 45,09 Sekunden über drei Sekunden schneller als je zuvor auf der 50m-Bahn.

 

 


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Foto, von links: Olaf Amelsberg, Cornelia Ennen und Alexander Sonneborn. Fotograf: Tanja Amelsberg.

24.06. - 26.06.2021: Internationale Deutsche Meisterschaften im Freiwasserschwimmen in Münster

Nach fast anderthalbjähriger, pandemiebedingter Wettkampfpause nutzten drei Masters-Aktive vom Wilhelmshavener SSV die (zurzeit seltene) Gelegenheit, sich bei den Internationalen Deutschen Meisterschaften im Freiwasserschwimmen in Münster mal wieder mit anderen Schwimmsportler(inne)n aus ganz Deutschland zu messen: Olaf Amelsberg, Cornelia Ennen und Alexander Sonneborn (Foto, von links) hatten sich nach intensiver mehrmonatiger Vorbereitung im Banter See und im Jadebusen für die 3 x 1,25 km Staffel mixed gemeldet und erkämpften mit der Zeit von 1:03:58,70 Stunden Platz 19 in der offenen, altersunabhängigen Wertung.

Während Startschwimmerin Ennen und Finalist Sonneborn bereits mehrfach Erfahrungen bei Freiwasser-Wettkämpfen sammeln konnten, war es für Amelsberg (mit 51 Jahren einer der ältesten Teilnehmer) etwas ungewohnt, mit Algen und der trüben Sicht zurechtzukommen. Die Veranstaltung wurde ansonsten unter optimalen Voraussetzungen (24 Grad Luft- und Wassertemperatur) im Stadthafen Münster im Dortmund-Ems-Kanal auf einem mit Bojen markierten Rundkurs (1250m) ausgetragen. Sie fand unter strengen Hygiene-Auflagen statt und wurde von einigen Spitzensportler(inne)n als letzte Gelegenheit zur Vorbereitung auf die olympischen Spiele in Tokio genutzt.

Insgesamt hatten 108 Vereine aus dem gesamten Bundesgebiet sowie einer aus den USA für 640 Teilnehmer/-innen 750 Einzel- und 142 Staffelmeldungen abgegeben.

 

 


Olaf Amelsberg Protokolldatei

  

Ingo Mai (rechts) überreicht Stefan Tramnitzke die Urkunden. Fotograf: Ingo Thomßen.

16.04.2021: März-Lauf-Challenge des Wilhelmshavener Schwimmkreises: SchwimmerInnen sammeln erneut Kilometer an Land

Schon einige Tausend Kilometer hatten die Mitglieder der Schwimmabteilungen der Wilhelmshavener Vereine WSSV, STV Wilhelmshaven und VFL bei vorherigen (Lauf-) Kräftemessen in diesem Jahr auf die Straße gebracht, bevor es vom 15. bis zum 28. März 2021 erneut auf die Laufstrecken ging. Gewertet wurden erneut alle Strecken, die laufend, auf dem Fahrrad (diese gingen gedrittelt in die Wertung ein) oder per Inline-Skates (wurden halbiert) zurückgelegt wurden. Die Wertung erfolgte erneut in vier Altersklassen und einer Extragruppe mit Geschwistern und Eltern. Nachgewiesen wurden die erbrachten Leistungen, wie schon in den vorherigen Challenges per Vorher- und Nachher-Fotos des Fahrradtachometers oder per Screenshot der Smartphone-Running-App. Anders als zuvor gingen die Altersklassenteams allerdings diesmal nicht mit den Kilometer-Durchschnitt sondern mit den Gesamtkilometern in die Wertung ein. Die meisten der insgesamt 7887,05 gelaufenen Kilometer gingen auf das mit 74 Teilnehmern zahlenmäßig deutlich überlegene Team der Startgemeinschaft, bestehend aus den Schwimmabteilungen des STV und des VFL. Die 44 WSSVer konnten diesmal, in keiner der Altersklassen punkten. Das Kalkül, die AthletInnen und deren Familienangehörige erneut aus dem heimischen Wohnzimmer zu locken und zur Bewegung an der frischen Luft zu animieren, ging indes für alle drei Vereine wieder auf.

In der jüngsten Altersklasse, Jahrgang 2011 und jünger, siegten die 12 SG-Kinder mit 394,83 km, und damit einem Vorsprung von über 150 km gegenüber den 233,59 km, die von den sechs WSSV-NachwuchsschwimmerInnen zusammengetragen wurden. Bei den Jahrgängen 2008 bis 2010 stand es am Ende 661,58 zu 151,48 für die 10 SGler gegen die drei NachwuschsschwimmerInnen des WSSV.

Bei den Jahrgängen 2007 bis 2005 konnte der WSSV seine vier zu drei Überzahl nicht für einen Sieg nutzen, da allein Mika Hörig (Jahrgang 2007) mit 311,67 km!!! den Löweanteil der 412,99 Kilometer seiner Gruppe beisteuerte und somit auch hier von den SG-Teilnehmern mehr Strecke zurückgelegt wurde als von den WSSVern mit 195,51 km. Der erst 13jährige Mika hat mit seiner Leistung zusätzlich das beste Ergebnis im gesamten Teilnehmerfeld der Challenge abgeliefert.

Auf Platz zwei bei den besten Einzelleistungen fand sich Benedikt Weschenfelder, der auch diesmal wieder an mehreren Tagen über 30 km absolvierte, mit 278,81 km wieder. Auf den dritten Rang schaffte es Thomas Janßen, der wie der Zweitplatzierte zu den Masters zählt, mit 248,88 km.

Etwas ungewöhnlich waren auch manche Fortbewegungsmethoden wie z.B. die der zehnjährigen Stella Luna Liepold, die wegen einer vorherigen OP mit Gehstützen auf die Strecken ging, oder die von Ingo Thomßen, der die Laufstrecken wieder überwiegend barfuß zurücklegte. Außerdem freute sich so mancher Hund, wie z.B. Buddy von der lauffleißigen Familie Janßen über eine wahrscheinlich auch für ihn ungewöhnlich ausgedehnte Gassi-Challenge.

Impressionen der März-Lockdown-Challenge:

 

 


Ingo Thomßen Ergebnisliste

 

01.04.2021: Infektionsschutz: Maskenpflicht auch im Wasser! - Keine Abteilungsversammlung: Vorstand auf Lebenszeit!

Gleich zwei Hiobsbotschaften erschüttern aktuell die WSSV-Schwimmabteilung. Während die eine "nur" die Aktiven beim Schwimmtraining betrifft, hat die andere Auswirkungen auf die gesamte Abteilung, wenn nicht sogar den WSSV im Ganzen. - Die Neuigkeiten im Einzelnen:

Was viele schon befürchtet hatten, bewahrheitet sich nun. Künftig wird es nicht nur vor und nach den Übungsstunden im Nautimo (und voraussichtlich während der Sommersaison auch im Freibad Nord) eine Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes geben, sondern auch beim Training im Wasser. Die Schutzmasken können zum Stückpreis von nur 30 Euro bei allen Übungsleitenden käuflich erworben werden und enthalten dann auch das Vereinslogo sowie die jeweilige Trainingsgruppe (siehe Foto). Gegen einen Aufpreis von nur 20 Euro kann auch der Name der oder des Aktiven aufgedruckt werden. Während die Maßnahme insbesondere von LG-2-Trainer Stephan Tramputzke einhellig begrüßt wird und auch für ein einheitliches Erscheinungsbild sorgen dürfte, stößt sie bei den Aktiven auf heftigen Widerstand. Insbesondere Sohn Laas (LG-2-Aktiver) ist außer sich: "Das ist ja wohl das Allerletzte! Ich habe die Maske neulich bei Hochwasser am Strand von Dangast ausprobiert und wäre fast ertrunken!"

Wie eingangs angedeutet, hat die zweite Neuigkeit noch weitreichendere Konsequenzen. Die aufgrund des "pandemischen" Geschehens zunächst nur "ausgesetzte" Abteilungsversammlung wird bis auf Weiteres verschoben und im schlimmsten Falle gar nicht mehr stattfinden - mit dramatischen Folgen: Der derzeit gewählte Vorstand würde seine Tätigkeit ohne absehbares Ende ausüben und amtiert demzufolge mutmaßlich auf Dauer d. h. faktisch auf Lebenszeit (a. L.)! Damit sich alle Mitglieder bereits jetzt einen Eindruck davon machen können, wie sich ihre Funktionäre in den nächsten 20 Jahren optisch weiterentwickeln werden, wurden die Profilbilder mit den dann voraussichtlich geltenden Amtsbezeichnungen schon mal vorsorglich auf den gültigen Stand gebracht (siehe Fotos unten). Um diese "Schreckensversion" zu verhindern, wird zurzeit alles daran gesetzt, doch noch zeitnah eine "regelkonforme" Abteilungsversammlung zu realisieren, bei der dann die - hoffentlich zahlreichen - Mitglieder Gelegenheit haben werden, die teilweise "alten Köpfe" durch neue zu ersetzen.

Dazu der jetzige (und künftige) "AL a. L.": "Für die Wasser-Masken habe ich ja - auch als Aktiver - noch halbwegs Verständnis, aber Abteilungsleiter bis zum Lebensende??? Ich habe mich eigentlich immer als "Übergangs-AL" verstanden, werde meinen Posten aber auch nach über sieben Jahren irgendwie nicht los. Wenn ich ihn jetzt auch noch bis ins hohe Alter ausüben soll, plädiere ich für die Schaffung eines weiteren Vorstandsamtes: Ein Vorstandswart sollte sich künftig um die individuellen Belange der einzelnen Vorstandsmitglieder kümmern und für deren seniorengerechte Ausstattung sorgen! Auf der anderen Seite ist es für mich als Dienst- (und Gesichts-) Ältester eine große Ehre und Freude, meinen Vorstandskameradenden alsbald ihre Ernennungsurkunden zu überreichen - verbunden mit einem großzügigen Gutschein für einen Besuch im Nautimo im Wert von 3,60 Euro."












AL a. L.

(bisher: Abtei-
lungsleiter)

Vice-AL a. L.

(stellv. Abt.-
Leiter)

FC a. L.

(Abteilungs-
fachwart
Finanzen)

WC a. L.

(Schriftwart)

SC a. L.

(Schwimm-
wart)

TC a. L.

(Übungsleiter-
wart)

MC a. L.

(Masterswart)

YC a. L.

(Jugendwart)

PC a. L.

(Pressewart)

RC a. L.

(Kampfrichter-
wart)


(Die Abkürzungen bedeuten: AL = association leaderFC = financial controllerWC = writing controllerSC = swimming controllerTC = trainer coachMC = masters coachYC = youth coachPC = press coachRC = referee coach.)

 

 


Olaf Amelsberg 

 

Foto: Miriam Obersteller. Fotograf: Silke Amelsberg.

 

15.03.2021: Neue Kampfrichter- und neue Schriftwartin: Miriam Obersteller und Tanja Amelsberg - Personalwechsel im Abteilungsvorstand

Mehr als zwölf Jahre - und damit so lange wie kaum jemand zuvor - übte Tanja Amelsberg den Posten der Kampfrichterwartin aus: Nach längerer Suche nach einem/einer Nachfolger/-in bot sich erfreulicherweise Miriam Obersteller an, zum 15. März die Amtsgeschäfte zu übernehmen. Miriam, Jahrgang 1993, zog es Ende 2019 gemeinsam mit ihrer Mutter und ihrem Bruder von Schleswig-Holstein nach Wilhelmshaven und brachte dabei reichlich Wettkampferfahrung mit: sowohl als Aktive als auch (wie die beiden übrigen Familienmitglieder) als ausgebildete Kampfrichterin! Dies dürfte Miriam ihre - manchmal doch etwas "undankbare", aber doch immens wichtige - Arbeit erleichtern.

Tanja bleibt dem Abteilungsvorstand jedoch erhalten und löst - ebenfalls zum 15. März - Birgit van Acken als (kommissarische) Schriftwartin ab, da diese ihr Amt aus familiären Gründen leider nicht länger wahrnehmen kann.

Miriam und Tanja wurden bereits einstimmig vom Vorstand "kooptiert" (ernannt), wobei die neue Schriftwartin als stimmberechtigtes Vorstandsmitglied noch förmlich zu bestätigen ist: im Rahmen der Abteilungsversammlung, bei der im Übrigen diverse weitere wichtige Posten zu besetzen sein werden (siehe Einladung). Bis dahin bleiben die derzeit amtierenden Vorstandsmitglieder im Amt.

Der Vorstand, der damit auch weiterhin komplett besetzt ist, dankt Birgit und Tanja für die jahrelange Unterstützung und freut sich auf die (hoffentlich auch lange) Zusammenarbeit mit den "neuen" Vorstandsmitgliedern: Viel Spaß und Erfolg bei euren Aufgaben!

 

 


Olaf Amelsberg

 

Stefan Neumann überreicht Olaf Amelsberg die Urkunden. Fotograf: Ingo Thomßen.

20.02.2021: Februar-Lockdown-Challenge des Wilhelmshavener Schwimmkreises: Schwimmer/-innen mit ungewohnten Laufschuhen belohnt

Wenn ein Kräftemessen im Schwimmbecken unmöglich ist, dann muss es eben an Land verlegt werden. Nachdem der letzte Schwimmwettkampf, die Bezirksmeisterschaften in Osnabrück bereits fast fünf Monate zurücklagen, haben die Wilhelmshavener Schwimmvereine, die Startgemeinschaft Wilhelmshaven, bestehend aus den Schwimmabteilungen des STV Wilhelmshaven und des VFL Wilhelmshaven und der Wilhelmshavener SSV, diesen Gedanken in die Tat umgesetzt. Hatte der WSSV vorher bereits zwei vereinsinterne Challenges veranstaltet, hatten nun alle Wilhelmshavener Vereinsschwimmer vom 01. bis zum 14. Februar 2021 die Möglichkeit, ihr Team zu unterstützen. Gewertet wurden laufend, auf dem Fahrrad oder per Inline-Skates zurückgelegte Strecken in vier Altersklassen und einer Extragruppe mit Geschwistern und Eltern. Der Nachweis erfolgte dabei per Vorher- und Nachher-Fotos des Fahrradtachometers oder per Screenshot der Smartphone-Running-App. Für jede Gruppe wurde der Kilometerdurchschnitt errechnet, wobei die Fahrradkilometer durch drei und die Inlinekilometer durch zwei geteilt wurden. Insgesamt nahmen 124 Personen (70 für die SG und 54 für den WSSV) an der sportlichen Herausforderung teil und legten dabei zusammen 4688,85 Kilometer, davon 3915,45 km läuferisch, 750,05 km mit dem Fahrrad und 23,35 km mit Inlinern zurück.

In der Altersklasse mit den jüngsten SchwimmerInnen, Jahrgang 2011 und jünger, konnte sich der Wilhelmshavener SSV mit einem Kilometerdurchschnitt von 47,64 gegenüber den SG-Youngsters mit 39,84 durchsetzen. Auch bei den Jahrgängen 2008 bis 2010 siegte der WSSV mit 77,03 km zu 45,70 km. Die SchwimmerInnen der SG holten sich mit 75,79 km zu 60,49 km bei den Jahrgängen 2005 bis 2007 den Sieg. In der Altersklasse 2004 und älter konnte wiederum der WSSV mit 107,14 km zu 103,70 km überzeugen. Die Eltern und Geschwister der SG-Aktiven waren denen des WSSV mit 57,07 km zu 51,50 km überlegen. So gingen drei der fünf Pokale an den WSSV und zwei an die SG Wilhelmshaven.

Die beste Einzelleistung im gesamten Teilnehmerfeld lieferte die Schwimmerin der Leistungsgruppe 2 des WSSV, Emily Letkmann (Jahrgang 2003) mit beachtlichen 268,53 km ab, gefolgt von Ingo Thomßen (1970) mit 253,83km, ebenfalls WSSV und Thomas Janßen von der SG mit 225,36 km. Außerordentlich war auch die Leistung des erst 13jährigen Mika Hörig, der mit 203,89 Kilometern weit mehr lief als alle Anderen in seiner Altersklasse. Und der Allerjüngste im Teilnehmerfeld, Fiete Peters, Jahrgang 2019!!! Brachte es auf stolze 57,48 km, was einen Durchschnitt von über vier Kilometern pro Tag bedeutet. Wenn da mal nicht eher ein Lauf- als ein Schwimmtalent heranwächst.

Insgesamt 27 Teilnehmer dieses sportlichen Wettkampfes legten mehr als 100 km während der zwei Wochen zurück. Angestachelt von den sich zwischenzeitlich entwickelnden Kopf-an-Kopfrennen legten viele an den letzten Tagen bei eisigen Temperaturen von bis zu -12°C noch einmal ordentlich an Laufumfang zu; so lief Benedikt Weschenfelder von der SG am letzten Tag ganze 47,66!!! km und auch die Fleißigste des WSSV, Emily Letkemann, fügte ihrem Konto noch einmal 35,75 km hinzu.

Die WSSV-Trainerwartin Lina Thomßen sorgte zusammen mit SG-Schwimmwartin Stefanie Gründler, die die Ergebnisse für ihre SchwimmerInnen sammelte, Stefan Neumann, der diese dann auf deren Homepage veröffentlichte und WSSV-Abteilungsleiter Olaf Amelsberg, der dies für seinen Verein machte und jeden Abend um 20:00 Uhr online stellte, damit jeder verfolgen konnte, wo sein Team gerade steht, für einen reibungslosen Ablauf. Ich freue mich riesig darüber, dass das Ziel, möglichst viele Leute dazu zu animieren sich vom Sofa zu erheben und draußen sportlich zu betätigen, auch trotz der teils widrigen Wetterbedingungen mit Sturm, Regen, Schnee und Eiseskälte mehr als erreicht wurde, so das Resümee von Initiatorin Lina Thomßen, die die Idee der Lockdown-Challenges nach Wilhelmshaven holte und sich selbst bei dieser Aussage mit einschloss.

Für jedes Siegerteam gab es aus den Händen vom Schwimmkreisvorsitzenden Stefan Neumann einen Pokal in Form eines Laufschuhs, was für Schwimmer sicherlich ungewohnt ist und später in der Rückschau hoffentlich ein einmaliges oder zumindest seltenes Kuriosum darstellt. Denn allen Teilnehmern gemeinsam ist das Hoffen auf eine baldige Wiederaufnahme des Trainings im gewohnten und auf andere Art und Weise nassen Umfeld.

Impressionen der Februar-Lockdown-Challenge:

Emily Letkemann mit der stärksten Laufleistung. Fotograf: Evelyn Letkemann.


Marje und Janne Thomßen und Johanna Reese. Fotograf: Ingo Thomßen.


Johanna Reese, Marje und Janne Thomßen ließen sich vom Packeis zu einer kleinen Laufpause animieren. Fotograf: Ingo Thomßen.


Milan, Marie und Liana Menke. Fotograf: Linda Menke.


Rüdiger Haake stapfte bei seiner Kur in Bad Bentheim durch tiefen Schnee für den WSSV. Fotograf: Rüdiger Haake.


 


Die Platzierungen des WSSV:

2004 und älter: 1. Platz Emily Letkemann 268,53 km, 2. Platz Ingo Thomßen 253,83 km, 3. Platz Garnet Thomßen 224,53 km.
2005 bis 2007: 1. Platz Celina Haake 103,53 km, 2. Platz Katharina Reese 75,86 km, 3. Platz Marje Thomßen 72,48 km.
2008 bis 2010: 1. Platz Dejan Mikic 88,32 km, 2. Platz Janne Thomßen 73,26 km, 3. Platz Janina Reese 69,51 km.
2011 und jünger: 1. Platz Johanna Reese 81,43 km, 2. Platz Mika Mikic 79,73 km, 3. Platz Marius Reese 59,76 km.
Eltern und Geschwister: 1. Platz Martina Reese 113,87 km, 2. Platz Lisa Haake 109,72 km, 3. Platz Simone Mikic 88,32 km.

 

 


Ingo Thomßen Ergebnisliste

 

Schwimmwart Uwe Rossmeisl geht (schwimmt?) mit gutem Beispiel voran: Allerdings wird diese Aktivität ausnahmsweise nicht gewertet. Fotograf: Sabine Nischan.

01.02.2021: Februar-Lockdown-Challenge: Fortsetzung der "Kilometerjagd" im Schwimmkreis - mit Pokalwertung

Nach den beiden erfolgreichen Lockdown-Challenges zum Jahreswechsel findet in der ersten Februarhälfte - wiederum auf Initiative von Lina Thomßen - eine Art Duell zwischen der SG Wilhelmshaven und der WSSV-Schwimmabteilung statt. (Der ebenfalls befragte Heidmühler FC hatte seine Teilnahme abgesagt.) Zwei Wochen lang gilt es, gemeinsam so viel Strecke wie möglich zu machen, und zwar:
- ausschließlich draußen,
- zu Fuß, mit Inlinern (Gewichtung: 50 %) oder dem Fahrrad (zu 1/3),
- in fünf verschiedenen Altersgruppen (= fünf Teams je Verein/SG),
wobei die jeweilige Mannschaft mit dem höchsten Durchschnittswert einen Pokal gewinnt. Dadurch soll ein zusätzlicher Anreiz zur Bewegung geschaffen werden.

Um eine gewisse "Gerechtigkeit" sicherzustellen, sind bei dieser Challenge zum einen keine "Indoor-Aktivitäten" auf eigenen Fitnessgeräten wie Crosstrainern, Laufbändern oder Spinning-Rädern mehr zugelassen. Andererseits wird jetzt aber ausdrücklich auch Spazierengehen gewertet, wobei das Tempo (nach individuellem Leistungsvermögen) schon erhöht sein sollte.

Die Zwischenergebnisse werden wie gehabt jeden Abend um ca. 20.00 Uhr auf den Internetseiten der teilnehmenden Vereine veröffentlicht. Berücksichtigt werden dann die Daten, die bis 19.30 Uhr an die jeweiligen Administratoren (WSSV: Olaf Amelsberg) übermittelt werden; ansonsten werden sie erst am Folgetag nacherfasst.

Die Aktion ist natürlich kein vollwertiger Ersatz für das von vielen Mitgliedern schon schmerzlich vermisste Schwimmtraining, soll aber - gerade jetzt im "Lockdown" und in der kalten Jahreszeit - zum Erhalt der Ausdauer und Fitness beitragen und gleichzeitig den Teamgeist fördern. Darum sind alle Aktiven sowie Eltern und Geschwister herzlich zur Teilnahme an der Challenge eingeladen!

 

 


Olaf Amelsberg Regeln

 

11.01.2021: Lockdown-Challenge geht in die zweite Runde

Auf Initiative von Schwimm-Übungsleiterwartin Lina Thomßen startete am 16.12.2020, dem Beginn des von der Bundesregierung pandemiebedingt angeordneten so genannten "harten Lockdowns", die erste Lauf-Challenge der WSSV-Schwimmabteilung - befristet bis zum 10.01.2021. Dabei ging es darum, möglichst viel Strecke machen - zu Fuß (joggend oder walkend) oder mit dem Fahrrad, um die Ausdauer zu bewahren (wenn schon beim Schwimmen nichts geht). Die Resonanz war geradezu überwältigend: Genau 50 Teilnehmer/-innen aus nahezu allen Schwimmgruppen sowie Geschwister und Eltern trieben sich gegenseitig zu Höchstleistungen an und legten zusammen fast 3300 Kilometer zurück.

Nachdem sich am Jahresanfang eine Verlängerung des Lockdowns abzeichnete, war auch eine Fortsetzung der Challenge am 11.01.2021 nur folgerichtig. Um die Akzeptanz und damit die Teilnahmezahlen noch zu erhöhen, wurden - auch unter Berücksichtigung der in der Zwischenzeit gesammelten Erfahrungen - die Wertungskriterien entsprechend angepasst:

- Neben Aktivitäten an der frischen Luft (Joggen/Walking oder Radfahren) zählen jetzt witterungsbedingt auch "Indoor-Kilometer" auf dem Laufband, Crosstrainer oder Spinning-Rad.
- Das Radeln (draußen oder drinnen) wurde in der Gewichtung etwas aufgewertet: von 25 % auf ein Drittel.
- Für jede aktive Teilnahme am Athletiktraining oder FöG4-Training "at home" gibt’s jeweils fünf "Bonus-Kilometer".

Impressionen der 1. Challenge:

Stefan Tramnitzke und Olaf Amelsberg: Die 'Abteilungsführung' beim gemeinsamen Radeln. Fotograf: Stefan Tramnitzke.


Manch einer hat bei der Challenge sein Herz fürs Laufen entdeckt...


Janne und Marje Thomßen in Aktion. Fotograf: Ingo Thomßen.


Katharina Hetmeier in voller Montur - und Flossen.


Sabine Sinnig startete ebenfalls im passenden Outfit: vorsorglich mit Schwimmbrille.


 Die Platzierungen der 1. Challenge:


2004 und älter: 1. Platz Emily Letkemann 413,68 km, 2. Platz Ingo Thomßen 345,67 km, 3. Platz Olaf Amelsberg 201,50 km.
2005 bis 2007: 1. Platz Marje Thomßen 131,78 km, 2. Platz Katharina Reese 65,82 km, 3. Platz Celina Haake 49,23 km.
2008 bis 2010: 1. Platz Janne Thomßen 111,11 km, 2. Platz Janina Reese 67,75 km, 3. Platz Jakob Vollmeyer 61,09 km.
2011 und jünger: 1. Platz Johanna Reese 71,07 km, 2. Platz Marius Reese 68,41 km, 3. Platz Liana Menke 36,04 km.
Eltern und Geschwister: 1. Platz Martina Reese 65,85 km, 2. Platz Björn Niemeyer 62,77 km, 3. Platz Babett Tramnitzke 50,16 km.

 

 


Olaf Amelsberg Ergebnisliste - Regeln - FAQ

 

Absage des 31. Internationalen Masters-Schwimmfests "Rüstringer Friese" im Nautimo

Drei Jahrzehnte ging es gut - doch jetzt wurde auch der stattliche "Rüstringer Friese" vom Corona-Virus "in die Knie gezwungen": Aufgrund steigender Infektionszahlen und der vergleichsweise beengten Verhältnisse in der Wettkampfstätte Nautimo hat sich die WSSV-Schwimmabteilung bereits im Oktober 2020 schweren Herzens entschieden, auf die Ausrichtung der 31. Auflage ihres Traditions-Masters-Schwimmfests zu verzichten.

"Allein das unentbehrliche Einschwimmen der zahlreichen Aktiven, die erfahrungsgemäß aus dem ganzen Bundesgebiet und zum Teil dem Ausland anreisen, wäre wegen der einzuhaltenden Abstands- und Hygieneregeln nur mit erheblichem organisatorischen Aufwand möglich gewesen", erklärt Schwimmwart Uwe Rossmeisl. Da zudem viele Teilnehmende schon aus Altersgründen zu den COVID-19-Risikogruppen zählen dürften, war eine Absage der für 5./6. Februar 2021 geplanten Veranstaltung - auch in finanzieller Hinsicht - nur folgerichtig.

Damit entfällt zwangsläufig auch das beliebte Grünkohlessen mit anschließender Siegerehrung - doch dies dürfte angesichts der aktuellen Lage noch das geringste Übel sein. Freuen wir uns also auf eine Neuauflage im Jahr 2022 unter hoffentlich anderen, nämlich ganz gewöhnlichen Bedingungen!

 

 

Olaf Amelsberg